Koffer packen und noch einmal durch Singapur wandern in China Town ein Würstelstandl entdecken. Robert schlägt sofort zu mit einer Käsekrainer und einer Bratwurst samt einem richtigen Semmerl. Ich sah zu, ist nicht unbedingt mein Essen. Es wurden ein paar Worte mit Erich gewechselt – Standlbesitzer – und er erzählte uns seine Erfahrungen als Österreicher in Singapur.
Anschließend gingen wir weiter und es wurde ein Abendessen für mich organisiert – chinesische Leckereien, was sonst in China Town.
In unserem Quartier konnten wir noch einmal Duschen und uns umziehen für die lange Reise. Jetzt aber los.
Alle die meinen Blog verfolgt haben einen Dank fürs Lesen und für die Reaktionen, bald kann ich alle meinen Lieben wieder in die Arme schließen und drücken.
In Summe eine schöne Reise mit neuen Erkenntnissen, Erfahrungen, Eindrücken und auch mit Erholung.
Freitag, 25. Dezember 2009
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Weihnachten in Singapur
Es regnet und regnet und schüttet viele Stunden. Robert und ich haben unsere Pension erst so gegen 14.00 Uhr verlassen da es etwas aufhellte und der Regen zu Ende ging.
Ich wollte shoppen gehen kann aber leider nichts Geeignetes finden. Die Shopping-Malls sind entweder zu teuer (Gucci und Co) oder die Märkte haben nur Ramsch. Mittelklassegeschäfte nicht zu finden. Sind hier alle reich?
Die weitere Tour ging dann in den Bereich Colonial Core. Ich bin schon müde vom herumlaufen und Robert ladet mich auf ein Glaser Wein beim Singapore River Promenade ein, aus einem Glaserl wurden zwei. Am Weg zum MRT-Station kamen wir bei einem McDonalds vorbei dort aßen wir unser Weihnachtsmenu einen FischMc mit Pommes und Sprit. Da ich nie zum Mc gehe war es eigentlich etwas Besonderes.
In der Unterkunft angekommen habe ich noch ein wenig gerastet und dann waren Robert und ich in der Bar Union Square tanzen.
Müde bin ich ins Bett gefallen.
Ein schönes Weihnachtsfest an alle Zurückgebliebenen.
Ich wollte shoppen gehen kann aber leider nichts Geeignetes finden. Die Shopping-Malls sind entweder zu teuer (Gucci und Co) oder die Märkte haben nur Ramsch. Mittelklassegeschäfte nicht zu finden. Sind hier alle reich?
Die weitere Tour ging dann in den Bereich Colonial Core. Ich bin schon müde vom herumlaufen und Robert ladet mich auf ein Glaser Wein beim Singapore River Promenade ein, aus einem Glaserl wurden zwei. Am Weg zum MRT-Station kamen wir bei einem McDonalds vorbei dort aßen wir unser Weihnachtsmenu einen FischMc mit Pommes und Sprit. Da ich nie zum Mc gehe war es eigentlich etwas Besonderes.
In der Unterkunft angekommen habe ich noch ein wenig gerastet und dann waren Robert und ich in der Bar Union Square tanzen.
Müde bin ich ins Bett gefallen.
Ein schönes Weihnachtsfest an alle Zurückgebliebenen.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Auf Wiedersehen Bali – ein Wiedersehen in Singapur
Auf Bali sollte ich einige Souvenirs kaufen, waren aber hier zu teuer, hätte ich in Ubud (Umgebung) erledigen sollen. Egal. Was nicht ist, ist nicht.
Am Flughafen durfte mein großes Gepäck ein Check in nicht mehr als 15 kg haben, also habe ich alle Salsas und andere schwere Dinge in mein Handgepäck geschafft. Fehler. Denn beim Durchleuchten meines Handgepäcks hat man mir die Salsas wieder weggenommen und entsorgt. Auf Nimmerwiedersehen. Selber schuld. Ich war so konzentriert mein Gepäck „light“ zu halten, dass ich vergessen habe das Salsas zu Flüssigkeiten zählen. Schöner Schas. Als Spende in meinem Kopf abgehakt.
Hallo Singapur! Hier ist das leben wieder ganz anders, mehr geregelt und sehr sauber. Robert brachte mich zur Orchard Road zum Shoppen. Hier waren die ganz GROSSEN vertreten, wie Gucci, Chanel, LV, D&G, Armani, und, und, und. Ich habe vielleicht Augen gemacht als ich sah, dass es hier bei Chanel so zugeht wie beim H&M in Wien, wahnsinnig viele Leute und alle kauften wie verrückt – nur weil keine Preise angeschrieben waren? In diesen Geschäften werden keine Preise angeschrieben, man kauft mit der Plastikkarte und setzt sich erst zu Hause aufs Sofa und wird Ohnmächtig beim Anblick der CreditCard-Abrechnung.
An dieser Straße war es richtig laut, überall ertönten Weihnachtslieder und Glöckchen klingelten? Warum bloß? Das Christkind gibt es hier nicht. Also die Weihnachtsbeleuchtung am Graben, in der Rotenturmstraße, Kärntner Straße oder auch Mariahilferstraße ist auf alle Fälle sehr stil- und geschmackvoll. In Singapur extrem bunt, glitzernd, leuchtend und flimmernd. Ich glaube das lieben die Asiaten.
Eigentlich war es wieder ein anstrengender Tag. Ich bin müde – gute Nacht.
Am Flughafen durfte mein großes Gepäck ein Check in nicht mehr als 15 kg haben, also habe ich alle Salsas und andere schwere Dinge in mein Handgepäck geschafft. Fehler. Denn beim Durchleuchten meines Handgepäcks hat man mir die Salsas wieder weggenommen und entsorgt. Auf Nimmerwiedersehen. Selber schuld. Ich war so konzentriert mein Gepäck „light“ zu halten, dass ich vergessen habe das Salsas zu Flüssigkeiten zählen. Schöner Schas. Als Spende in meinem Kopf abgehakt.
Hallo Singapur! Hier ist das leben wieder ganz anders, mehr geregelt und sehr sauber. Robert brachte mich zur Orchard Road zum Shoppen. Hier waren die ganz GROSSEN vertreten, wie Gucci, Chanel, LV, D&G, Armani, und, und, und. Ich habe vielleicht Augen gemacht als ich sah, dass es hier bei Chanel so zugeht wie beim H&M in Wien, wahnsinnig viele Leute und alle kauften wie verrückt – nur weil keine Preise angeschrieben waren? In diesen Geschäften werden keine Preise angeschrieben, man kauft mit der Plastikkarte und setzt sich erst zu Hause aufs Sofa und wird Ohnmächtig beim Anblick der CreditCard-Abrechnung.
An dieser Straße war es richtig laut, überall ertönten Weihnachtslieder und Glöckchen klingelten? Warum bloß? Das Christkind gibt es hier nicht. Also die Weihnachtsbeleuchtung am Graben, in der Rotenturmstraße, Kärntner Straße oder auch Mariahilferstraße ist auf alle Fälle sehr stil- und geschmackvoll. In Singapur extrem bunt, glitzernd, leuchtend und flimmernd. Ich glaube das lieben die Asiaten.
Eigentlich war es wieder ein anstrengender Tag. Ich bin müde – gute Nacht.
Dienstag, 22. Dezember 2009
Abschied von Gili Trawangan und retour nach Bali (Seminjak)
Gemütlich Aufstehen, packen, Katze streicheln, frühstücken und zum Boot gehen. Leider hat die Organisation mit dem originellen Namen Blue Water Express keinen Anlegesteg, d.h. Schuhe aus und mühsam vom Strand voll mit Korallen und mit großem Handgepäck ins Boot einsteigen. Alles gut gegangen niemand ist ins Wasser gefallen.
Die Fahrt dauerte 3 ½ Stunden, ich verbrachte sie mit lesen und schlafen. Knapp vor Bali mussten wir einen Stopp einlegen, weil der Motor so komische Geräusche machte, ach soooooo, es hat sich nur ein Bambusrohr in den Schiffsschrauben verfangen. Die Schiffsmannschaft lacht und entfernt den Gegenstand und weiter geht es.
In der Marina von Padong Bai – eine Freude hier anzulegen, sehr, sehr schön – wurden die Handvoll Passagiere zu kleinen Bussen gebracht und jeder zum Quartier transfert.
In Seminjak angekommen, möchte Robert unbedingt noch einmal Schwimmen gehen. Ich konnte verzichten, keine Sonne, ewig lang ins Meer latschen müssen weil es so seicht ist und wenn endlich im Schwimmbereich angekommen gibt es so starken Wellenbruch, dass ich wahrscheinlich um mein Leben kämpfen müsste. Nein danke. Ich blieb am Strand bei einem Avocadosaft und beobachtete Robert, vergrößert mit dem Fotoapparat, damit ich sehen kann, ob alles O.K. ist.
Einkaufen, Abendessen und endlich wieder Tanzen. In der Salsa-Bar Bahiana war gute Musik und auch eine Tänzer, Touristen (Männer) aber auch Einheimische (Frauen) und ein Päarchen – wir aus Austria. Damenüberschuss wie in fast jeder Salsa-Bar der Welt. Ich habe Robert mit und den möchte ich nicht herborgen. Wir sind wieder einmal die einzigen „Cubaner“. hier wurde eine Mischung aus cubanisch mit L.A. getanzt.
Barwechsel zum Obsession, der Inhaber ist ein Franzose, hier spielte ein Salsa-Live-Band. Die Bandmitglieder waren Indonesier, sangen in Spanisch und waren bekleidet wie eine alpenländische Volksmusikgruppe. Die Kombination war sehr lustig. Auch das Lokal selbst sah ein wenig wie Ski-Hütte in St. Anton am Arlberg aus. 3 Tänzchen noch und ab nach Hause.
Schlafen gehen, morgen ist schon wieder Reisetag.
Die Fahrt dauerte 3 ½ Stunden, ich verbrachte sie mit lesen und schlafen. Knapp vor Bali mussten wir einen Stopp einlegen, weil der Motor so komische Geräusche machte, ach soooooo, es hat sich nur ein Bambusrohr in den Schiffsschrauben verfangen. Die Schiffsmannschaft lacht und entfernt den Gegenstand und weiter geht es.
In der Marina von Padong Bai – eine Freude hier anzulegen, sehr, sehr schön – wurden die Handvoll Passagiere zu kleinen Bussen gebracht und jeder zum Quartier transfert.
In Seminjak angekommen, möchte Robert unbedingt noch einmal Schwimmen gehen. Ich konnte verzichten, keine Sonne, ewig lang ins Meer latschen müssen weil es so seicht ist und wenn endlich im Schwimmbereich angekommen gibt es so starken Wellenbruch, dass ich wahrscheinlich um mein Leben kämpfen müsste. Nein danke. Ich blieb am Strand bei einem Avocadosaft und beobachtete Robert, vergrößert mit dem Fotoapparat, damit ich sehen kann, ob alles O.K. ist.
Einkaufen, Abendessen und endlich wieder Tanzen. In der Salsa-Bar Bahiana war gute Musik und auch eine Tänzer, Touristen (Männer) aber auch Einheimische (Frauen) und ein Päarchen – wir aus Austria. Damenüberschuss wie in fast jeder Salsa-Bar der Welt. Ich habe Robert mit und den möchte ich nicht herborgen. Wir sind wieder einmal die einzigen „Cubaner“. hier wurde eine Mischung aus cubanisch mit L.A. getanzt.
Barwechsel zum Obsession, der Inhaber ist ein Franzose, hier spielte ein Salsa-Live-Band. Die Bandmitglieder waren Indonesier, sangen in Spanisch und waren bekleidet wie eine alpenländische Volksmusikgruppe. Die Kombination war sehr lustig. Auch das Lokal selbst sah ein wenig wie Ski-Hütte in St. Anton am Arlberg aus. 3 Tänzchen noch und ab nach Hause.
Schlafen gehen, morgen ist schon wieder Reisetag.
Montag, 21. Dezember 2009
Gili Trawangan – faulig
Der Tagesablauf: spät aufstehen, frühstücken, Spaziergang, Fotos machen, Internet-Cafe aufsuchen und Blog schreiben bzw. Mails beantworten, zwischendurch Kater streicheln – der, wie ich bemerkt habe doch eine Katze ist, zum Glück war meine Namensgebung neutral – lesen, schwimmen – klingt nicht unbedingt nach Stress oder Arbeit?
Ich bin hier nicht nur stinkfaul sonder schon zum stinken zu faul. Ab morgen wird das Leben wieder anders werden – morgen ist Reisetag angesagt. Action!!!
Wenn ich meine Reise Revue passieren lasse, dann bemerke ich erst was ist alles erlebt habe:
balinesischer Hinduismus, Islam, Religions- und Ahnenkult, Wichtigkeit von Tempelanlagen, Bekleidung (Sarong auf Bali), Gewürze, Speisen, freundliche und offene Menschen und vieles, vieles mehr.
Ich hatte auch viele Erlebnisse mit Tieren: reiten auf einem kleinen Pferd, sehen von großen, bunten und interessant geformten Schmetterlingen, Affen ganz nahe sein, eine große, dicke und fette Schlange berühren, die Flügel eines Flughundes angreifen, Hähne im Originalgefieder kämpfen sehen aber auch eingefärbte (gelb, grün, pink, rot) bestaunen, einem schwarzen Vogel mit gelbem Schnabel „ich bin ein schöner“ beibringen, Krebs in seinem Muschelhaus besuchen, Mutter einer Katze werden, Huhn in der Suppe und Fisch aber auch Calamari mit dem Teller mit Reis.
So viele Tiererlebnisse habe ich in 3 Jahren in Wien nicht wie hier in 3 Wochen.
Ich bin hier nicht nur stinkfaul sonder schon zum stinken zu faul. Ab morgen wird das Leben wieder anders werden – morgen ist Reisetag angesagt. Action!!!
Wenn ich meine Reise Revue passieren lasse, dann bemerke ich erst was ist alles erlebt habe:
balinesischer Hinduismus, Islam, Religions- und Ahnenkult, Wichtigkeit von Tempelanlagen, Bekleidung (Sarong auf Bali), Gewürze, Speisen, freundliche und offene Menschen und vieles, vieles mehr.
Ich hatte auch viele Erlebnisse mit Tieren: reiten auf einem kleinen Pferd, sehen von großen, bunten und interessant geformten Schmetterlingen, Affen ganz nahe sein, eine große, dicke und fette Schlange berühren, die Flügel eines Flughundes angreifen, Hähne im Originalgefieder kämpfen sehen aber auch eingefärbte (gelb, grün, pink, rot) bestaunen, einem schwarzen Vogel mit gelbem Schnabel „ich bin ein schöner“ beibringen, Krebs in seinem Muschelhaus besuchen, Mutter einer Katze werden, Huhn in der Suppe und Fisch aber auch Calamari mit dem Teller mit Reis.
So viele Tiererlebnisse habe ich in 3 Jahren in Wien nicht wie hier in 3 Wochen.
Sonntag, 20. Dezember 2009
Gili Trawangan – untätig und trotzdem sozial
Bevor ich auf diese Insel kam, waren die Tage eigentlich immer voll ausgefüllt. Hier gibt es kein Programm, fast eigenartig nicht verplant zu sein. Einzig wichtig für mich ist es, dass ich mich ausreichend vor der Sonne schütze und erst an den Strand am späteren Nachmittag gehe. Midnight streicheln und ein wenig Fisch oder Huhn für das Tierchen organisieren. Robert sieht das gar nicht gerne, wenn Futter in ein Sackerl wandert für die Katze. Ich muss Gutes tun wegen des guten Karmas.
Am Strand fand Robert eine gedrehte Muschel in der Größe meiner Handfläche. Er war über seinen Fund begeistert. Die Muschel war komplett – also nicht löchrig oder sonst irgendwie beschädigt ABER sie war bewohnt. Robert legte mir die Muschel in die Hand uns meinte:
„Tu das da raus“.
„Robert das geht nicht das ist ein Krebs“
„Ich will die Muschel, aber den Krebs brauche ich nicht“
„Robert das geht nicht, der Krebs wohnt hier, das ist sein Haus“
„Kann man den Krebs nicht mit einem Stangerl rausholen?“
„Lieber Robert, das mache ich nicht, das wäre ja eine Delogierung ohne Grund oder man könnte auch Enteignung sagen.“
„Na gut dann nicht, ich schmeiß ihn ins Wasser“
„Nein, lege ihn wieder dahin wo du ihn aufgeklaubt hast, wenn du ihn ins Meer hinaus wirfst wird ihm schlecht und er speibt. Wahrscheinlich hat der Krebs Tage gebraucht um aus dem Wasser zu gehen mit dem Haus und jetzt wirfst ihn „Lichtjahre“ zurück.
„Mir egal“ und der Krebs flog in einem Hohen Bogen ins Meer.
Die Geschichte ist gut ausgegangen, weil der Krebs sein zu Hause nicht verloren hat und gut für mein Karma. Sein Magen wird sich sicherlich wieder einrenken.
Beim heutigen Abendessen haben Robert und ich keine Kosten gescheut es uns richtig gut gehen zu lassen. Wir haben unser gesamtes restliches Budget von 300.000,-- Rupien (22,-- €) verfressen mit Fisch, Calamari, Kartoffeln, Reis, viel Gemüse, Salat, Brot, Mayo und vor allem einen guten Rosé – kommt natürlich an den Rabl Rosé nicht heran. Wir löhnten für die Flasche 150.000,-- Rupien (11,-- €) – gut war es und aus – was kostet die Welt. Morgen wird wieder Geld gewechselt.
Preisvergleich: das Mittagessen mit einem Teller großer Vielfalt an Gemüsevariationen und eine große Wasserflasche 25.000,-- Rupien (1,80 €) – geschmacklich genauso gut.
Die Preisspannen einfach irre. Auf meiner Reise habe ich das schon öfter erlebt entweder sehr billig oder billig. Alkohol ist im Vergleich zum Essen immer sehr teuer, wenn es überhaupt einer angeboten wird.
Am Strand fand Robert eine gedrehte Muschel in der Größe meiner Handfläche. Er war über seinen Fund begeistert. Die Muschel war komplett – also nicht löchrig oder sonst irgendwie beschädigt ABER sie war bewohnt. Robert legte mir die Muschel in die Hand uns meinte:
„Tu das da raus“.
„Robert das geht nicht das ist ein Krebs“
„Ich will die Muschel, aber den Krebs brauche ich nicht“
„Robert das geht nicht, der Krebs wohnt hier, das ist sein Haus“
„Kann man den Krebs nicht mit einem Stangerl rausholen?“
„Lieber Robert, das mache ich nicht, das wäre ja eine Delogierung ohne Grund oder man könnte auch Enteignung sagen.“
„Na gut dann nicht, ich schmeiß ihn ins Wasser“
„Nein, lege ihn wieder dahin wo du ihn aufgeklaubt hast, wenn du ihn ins Meer hinaus wirfst wird ihm schlecht und er speibt. Wahrscheinlich hat der Krebs Tage gebraucht um aus dem Wasser zu gehen mit dem Haus und jetzt wirfst ihn „Lichtjahre“ zurück.
„Mir egal“ und der Krebs flog in einem Hohen Bogen ins Meer.
Die Geschichte ist gut ausgegangen, weil der Krebs sein zu Hause nicht verloren hat und gut für mein Karma. Sein Magen wird sich sicherlich wieder einrenken.
Beim heutigen Abendessen haben Robert und ich keine Kosten gescheut es uns richtig gut gehen zu lassen. Wir haben unser gesamtes restliches Budget von 300.000,-- Rupien (22,-- €) verfressen mit Fisch, Calamari, Kartoffeln, Reis, viel Gemüse, Salat, Brot, Mayo und vor allem einen guten Rosé – kommt natürlich an den Rabl Rosé nicht heran. Wir löhnten für die Flasche 150.000,-- Rupien (11,-- €) – gut war es und aus – was kostet die Welt. Morgen wird wieder Geld gewechselt.
Preisvergleich: das Mittagessen mit einem Teller großer Vielfalt an Gemüsevariationen und eine große Wasserflasche 25.000,-- Rupien (1,80 €) – geschmacklich genauso gut.
Die Preisspannen einfach irre. Auf meiner Reise habe ich das schon öfter erlebt entweder sehr billig oder billig. Alkohol ist im Vergleich zum Essen immer sehr teuer, wenn es überhaupt einer angeboten wird.
Samstag, 19. Dezember 2009
Gili Trawangan - keine Termine
Ich werde munter weil ich schweißnass bin. Es gibt hier keine Aircondition nur einen Ventilator, aufstehen, duschen mit salzhältigem Wasser, lesen auf der Terrasse und frühstücken gehen, zurück zum Bungalow und Midnight wartet schon auf ein paar Streicheleinheiten. Robert und ich nehmen uns ausreichen für Kuscheln mit dem Kater Zeit, es gibt hier nicht besonders wichtige Dinge zu erledigen.
Spaziergang – gestern gingen wir von unserem Hotel aus rechts heute erkunden wir links die Straße. Es gibt hier ausreichend Geschäfte, Tauchbasen, Bars, Hotels, Restaurants (eines sogar mit Winner Snitzel – kosten wir nicht, wenn es falsch geschrieben ist wird es sicherlich auch falsch zubereitet werden, oder?) – Strand so weit das Auge reicht. Am Strand sind viele, viele, viele Korallen zu finden in allen Farben rot, blau, weiß und braun und auch Muscheln aber was ist mit dem Riff passiert. Es wurde hier mit Dynamit gefischt früher, jetzt gibt es ein kaputtes Riff und dafür eine gefährliche Strömung. Wir gehen bis zu einer neuen SPA-Hotelanlage, dieses neumodische Wort SPA gibt es auch hier schon, na ja die spinnen hier. Beim Retourweg am Strand entlang beginne ich roter und blauer Korallenrest aufzuklauben, es gibt doch sonst nichts zu tun. Ich muss aber sagen, ich konnte das nur, weil die Sonne hinter einer großen Wolke verschwunden ist, sonst wäre ich wieder auf der Straße unter den Bäumen gewandert. Wenn die Sonne zum Vorschein kommt, dann beginnt sie einen systematisch zu verbrennen ohne Rücksicht auf Rasse oder Hautfarbe.
Jetzt gehen Robert und ich ins Wasser vom vielen Aufklauben der Korallen brauchen wir eine Pause. Es beginnt leicht zu regnen wir bringen unsere Sachen in Sicherheit, lassen uns trocknen und gehen wieder auf der Straße weiter, eine Poolbar liegt des Wegs und schon waren wir im Wasser und bestellten uns eine Straberry Margarita und dann noch einen Frozzen Margarita. Lecker aber jetzt habe ich in Schwipsi und muss ins Bett. Also zurück zum Big Bubble.
Es kann sich niemand in meiner Heimat vorstellen wie heiß es hier ist. Ich habe mich nun endlich in Bali an die Hitze und Schwüle gewöhnt, aber hier … unerträglich. Das Meerwasser ist mittlerweile schon wärmer als die Luft, ich dacht heute wirklich ich schwimme im Brunze-Wasser. Ich glaube 2°C mehr und es kocht. Ich will mich nicht beschweren, es gibt schlimmeres.
Nachmittagsschläfchen ist angesagt. Ich bin jetzt schon sicher 2 Stunden wieder wach. Was ist mit dem schlafenden Robert? Ich habe ihn gefüttert mit einer saftigen, reifen Mango in der Hoffnung er wird munter. Nein als der Schnabel nichts mehr bekam dreht er sich zur Seite und schlief weiter. Na so was.
Abendessen gab es doch noch. Hier auf der Partyinsel noch spazieren gehen und die Bars begutachten, habe aber heute schon zwei Cocktails getrunken und will keinen Alkohol mehr trinken, wieder zurück zum Hotel und ins Bett gehen. Es ist schon spät.
Spaziergang – gestern gingen wir von unserem Hotel aus rechts heute erkunden wir links die Straße. Es gibt hier ausreichend Geschäfte, Tauchbasen, Bars, Hotels, Restaurants (eines sogar mit Winner Snitzel – kosten wir nicht, wenn es falsch geschrieben ist wird es sicherlich auch falsch zubereitet werden, oder?) – Strand so weit das Auge reicht. Am Strand sind viele, viele, viele Korallen zu finden in allen Farben rot, blau, weiß und braun und auch Muscheln aber was ist mit dem Riff passiert. Es wurde hier mit Dynamit gefischt früher, jetzt gibt es ein kaputtes Riff und dafür eine gefährliche Strömung. Wir gehen bis zu einer neuen SPA-Hotelanlage, dieses neumodische Wort SPA gibt es auch hier schon, na ja die spinnen hier. Beim Retourweg am Strand entlang beginne ich roter und blauer Korallenrest aufzuklauben, es gibt doch sonst nichts zu tun. Ich muss aber sagen, ich konnte das nur, weil die Sonne hinter einer großen Wolke verschwunden ist, sonst wäre ich wieder auf der Straße unter den Bäumen gewandert. Wenn die Sonne zum Vorschein kommt, dann beginnt sie einen systematisch zu verbrennen ohne Rücksicht auf Rasse oder Hautfarbe.
Jetzt gehen Robert und ich ins Wasser vom vielen Aufklauben der Korallen brauchen wir eine Pause. Es beginnt leicht zu regnen wir bringen unsere Sachen in Sicherheit, lassen uns trocknen und gehen wieder auf der Straße weiter, eine Poolbar liegt des Wegs und schon waren wir im Wasser und bestellten uns eine Straberry Margarita und dann noch einen Frozzen Margarita. Lecker aber jetzt habe ich in Schwipsi und muss ins Bett. Also zurück zum Big Bubble.
Es kann sich niemand in meiner Heimat vorstellen wie heiß es hier ist. Ich habe mich nun endlich in Bali an die Hitze und Schwüle gewöhnt, aber hier … unerträglich. Das Meerwasser ist mittlerweile schon wärmer als die Luft, ich dacht heute wirklich ich schwimme im Brunze-Wasser. Ich glaube 2°C mehr und es kocht. Ich will mich nicht beschweren, es gibt schlimmeres.
Nachmittagsschläfchen ist angesagt. Ich bin jetzt schon sicher 2 Stunden wieder wach. Was ist mit dem schlafenden Robert? Ich habe ihn gefüttert mit einer saftigen, reifen Mango in der Hoffnung er wird munter. Nein als der Schnabel nichts mehr bekam dreht er sich zur Seite und schlief weiter. Na so was.
Abendessen gab es doch noch. Hier auf der Partyinsel noch spazieren gehen und die Bars begutachten, habe aber heute schon zwei Cocktails getrunken und will keinen Alkohol mehr trinken, wieder zurück zum Hotel und ins Bett gehen. Es ist schon spät.
Freitag, 18. Dezember 2009
Bali – Goodgye – Welcome to Gili Trawangan
Ringring – Hallo – Good morning, it is 5 o’clock – Thank you. Das bin ich gar nicht mehr gewöhnt, ich habe die letzten Tage immer lange schlafen können. Heute ist wieder ein Reisetag angesagt.
Robert checkte noch an der Rezeption den Transfer von Ubud nach Padang Bai. Gili Cat ist von unserer nächsten Unterkunft Big Bubble Dive informiert worden und holt uns um 7.00 Uhr ab. Da hätte ich doch noch 1 Stunde länger schlafen können. Egal – Zeit nützen für Internet und Blog schreiben und Mails beantworten.
Taxi kommt leider erst um 7.30 Uhr und bringt uns dann zur Padang Bai – Ticket sind bereit – Frühstück neben dem Ticketstand – Vienna Coffee bestellt – erhalten und gefragt warum Vienna Coffee? Roberts Kaffee, mein Ananassaft und die Brote – hallo hier gab es eine Baguette – wurden eingepackt – denn wir wurden aufgerufen zur Fähre zu kommen.
Einsteigen – Einweisung in „was machen wenn das Schiff untergeht“ – Baguette auspacken und fertig essen. Ein Blick zu Robert, oje das T-Shirt ist schon voll gekleckert mit Mayo, dann macht er den Kaffeedeckel mit Trinköffnung ab und versucht sein Glück – Achtung Welle – und der Kaffee ergoss sich schon vom Kinn abwärts auf Brust und Bauch. Was mache ich – natürlich lachen, Robert hat es dann auch lustig gefunden und mitgelacht. Ein Mann der Schiffsmannschaft kam sofort mit Servietten. Sehr freundlich, thank you.
Erste Station Lombok zweite Station Gili Trawangan - aussteigen. Strand so weit das Auge reicht und unsere Unterkunft (Ostküste) wieder ein Hit mit Pool. Wir haben ein nettes kleines Haus zugewiesen bekommen mit großer Terrasse mit Kuschelbett (Schmuddybett) – Schmutz oder ein paar Flecken auf Polstern macht mir nichts mehr aus. Es wurde die Unterkunft begutachtet und adoptiert. Gefällt mir sehr, sehr gut.
Das Kuschelbett verwende ich nach dem Auspacken sofort für ein Schläfchen, aufgeweckt werde ich von den Rufen aus der Mosche, richtig, hier ist wieder der Islam zu Hause auch gleich erkannt an der Po-Dusche beim WC. Anschließend geht es zum Essen, danach ein Verdauungsspaziergang bis zur Strandseite mit Sonnenuntergang, lesen und warten. Sonne geht hinter einer Dunstwand unter, wir gehen ohne klickklick.
Hier ist es sehr touristisch, ein Taucherparadies und an manchen Stellen auch zum Wassersurfen geeignet, aber auch Segeln weiter draußen am Meer. Gili Trawangan ist gleich um einiges teuerer als Bali und Java zusammen, das Essen kosten das Doppelte bis Dreifache.
Wir nehmen einen Cocktail und gehen anschließend wieder zu unserem Häuschen zurück. Beim Hoteleingang lese ich eine Katze auf, namens Midnight, weil ich sie so spät abends gefunden habe. Sie ist ein Kater, schwarz-weiß gefleckt, gut genährt und ein Kuschler. Er folgt mir auf Schritt und Tritt bis vor die Eingangstür unseres Bungalows. Robert maunzt, denn wir brauchen kein Haustier. Als ich aus der Dusche auf die Terrasse komme, sehe ich beide auf der Kuschelbank liegen einer liest und streichelt der andere schnurrt. So ist das mit „wir brauchen kein Haustier“.
Lesen auf der Terrasse und ohne Abendessen ins Bett – kein Hunger nur müde.
Robert checkte noch an der Rezeption den Transfer von Ubud nach Padang Bai. Gili Cat ist von unserer nächsten Unterkunft Big Bubble Dive informiert worden und holt uns um 7.00 Uhr ab. Da hätte ich doch noch 1 Stunde länger schlafen können. Egal – Zeit nützen für Internet und Blog schreiben und Mails beantworten.
Taxi kommt leider erst um 7.30 Uhr und bringt uns dann zur Padang Bai – Ticket sind bereit – Frühstück neben dem Ticketstand – Vienna Coffee bestellt – erhalten und gefragt warum Vienna Coffee? Roberts Kaffee, mein Ananassaft und die Brote – hallo hier gab es eine Baguette – wurden eingepackt – denn wir wurden aufgerufen zur Fähre zu kommen.
Einsteigen – Einweisung in „was machen wenn das Schiff untergeht“ – Baguette auspacken und fertig essen. Ein Blick zu Robert, oje das T-Shirt ist schon voll gekleckert mit Mayo, dann macht er den Kaffeedeckel mit Trinköffnung ab und versucht sein Glück – Achtung Welle – und der Kaffee ergoss sich schon vom Kinn abwärts auf Brust und Bauch. Was mache ich – natürlich lachen, Robert hat es dann auch lustig gefunden und mitgelacht. Ein Mann der Schiffsmannschaft kam sofort mit Servietten. Sehr freundlich, thank you.
Erste Station Lombok zweite Station Gili Trawangan - aussteigen. Strand so weit das Auge reicht und unsere Unterkunft (Ostküste) wieder ein Hit mit Pool. Wir haben ein nettes kleines Haus zugewiesen bekommen mit großer Terrasse mit Kuschelbett (Schmuddybett) – Schmutz oder ein paar Flecken auf Polstern macht mir nichts mehr aus. Es wurde die Unterkunft begutachtet und adoptiert. Gefällt mir sehr, sehr gut.
Das Kuschelbett verwende ich nach dem Auspacken sofort für ein Schläfchen, aufgeweckt werde ich von den Rufen aus der Mosche, richtig, hier ist wieder der Islam zu Hause auch gleich erkannt an der Po-Dusche beim WC. Anschließend geht es zum Essen, danach ein Verdauungsspaziergang bis zur Strandseite mit Sonnenuntergang, lesen und warten. Sonne geht hinter einer Dunstwand unter, wir gehen ohne klickklick.
Hier ist es sehr touristisch, ein Taucherparadies und an manchen Stellen auch zum Wassersurfen geeignet, aber auch Segeln weiter draußen am Meer. Gili Trawangan ist gleich um einiges teuerer als Bali und Java zusammen, das Essen kosten das Doppelte bis Dreifache.
Wir nehmen einen Cocktail und gehen anschließend wieder zu unserem Häuschen zurück. Beim Hoteleingang lese ich eine Katze auf, namens Midnight, weil ich sie so spät abends gefunden habe. Sie ist ein Kater, schwarz-weiß gefleckt, gut genährt und ein Kuschler. Er folgt mir auf Schritt und Tritt bis vor die Eingangstür unseres Bungalows. Robert maunzt, denn wir brauchen kein Haustier. Als ich aus der Dusche auf die Terrasse komme, sehe ich beide auf der Kuschelbank liegen einer liest und streichelt der andere schnurrt. So ist das mit „wir brauchen kein Haustier“.
Lesen auf der Terrasse und ohne Abendessen ins Bett – kein Hunger nur müde.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Bali – Ubud – Kuta (Süden)
Ich will keinen Candi, keine Pura, keinen View oder sonst etwas Ähnliches sehen. Ich will shoppen. Schmuddy bringt Robert und mich zur Hauptstraße und von dort aus gehen wir zu Fuß auf den Markt. Das Angebot erschlägt mich fast, Sarongs, T-Shirts, Holzschnitzereien, Schüsseln, Gewürze, Obst und vieles, vieles mehr.
Gestern habe ich beim Candi Gunung Kawi eine hockende männliche Holzfigur gesehen, die ich gern mein eigen nennen wollte. Robert war zu erschöpft um zu handeln und mir zu helfen und dann wollte die Verkäuferin kein Geschäft mehr machen und die Verhandlungen wurden abgebrochen und ich hatte keinen Holzmann. Ich war traurig und Robert bekam ein schlechtes Gewissen und versprach mir am nächsten Tag – also heute – in Ubud Ausschau auf diese Figur zu halten.
Heute am Markt haben wir diese Figur in diesem Stil wieder gesehen aber die Frau wollte 250.000,-- Rupien (17,70 €) haben. Robert trat in Verhandlungen. 100.000,-- (7,-- €) der „letzt good preis“ von der Standlerin, für Robert noch immer zu teuer somit kein Ergebnis und ich musste wieder ohne Figur abtanzen.
Es wurden aber trotzdem viele andere Dinge eingekauft für Robert aber auch Geschenke. Na gut. Jetzt noch einen Bali Kaffee im Lotus-Café (teuer) – was kostet die Welt.
Es führt eine Straße von Ubud Richtung Norden und hier sind die Holzschnitzer zu hause. Nachdem wir 7 Geschäfte abgelaufen sind, haben wir eine ähnliche Holzmann-Figur gefunden, die aber wie eine Kugel zusammengerollt ist, von dieser Art gab es oft welche zu sehen, aber nicht die die ich wollte. Ich habe sie trotzdem gekauft 20.000,-- Rupien (1,40 €). Was man hat bleibt einem. Was für Handelsspannen gibt es hier? Ich habe nicht mehr gehandelt denn was soll ich bei diesem Preis handeln.
Nach weiteren 9 Schnitzereiwerkstätten war es soweit – das gewünschte Styling des Holzmannes hat Robert aufgetrieben etwas größer als ich wollte. Sie wurde gekauft auch um 20.000,-- Rupien (1,40 €) ohne handeln. Die Verkäuferin zeigte mir dann doch noch den hockenden Holzmann in einer etwas kleineren Größe. Ich tauschte, auch ohne handeln.
Super ich habe 2 schöne Holzfiguren und große Freude zeigt sich auf meinem Gesicht. Robert war erledigt, sehr geduldig und froh, dass ich froh war.
Mittagessen in Ubud, hier wurde alles was bei dem Kauf der Figuren gespart wurde verfressen. Mahlzeit. Gut war es.
Auf zur eigentlichen Tour nach Kuta in den Süden. Ewig langes Autofahren weil Schmuddy sich in Denpasar verfahren hat. Ich verzeihe ihm bei dem Verkehr und dieser schlechten Beschilderung war das kein Wunder.
Wenn ich in Kuta einen 3wöchigen Badeurlaub buche und keine Wellensurferin bin, dann bin ich falsch. Kuta besteht aus vielen, vielen, vielen Geschäften, Restaurants, Bars und Ressorts, der Strand ist schön aber von vielen lästigen Kleinhändlern durchwandert. Man gewöhnt sich sicher daran ständig angequatscht zu werden. Das Meer ist extrem wellig und es soll auch viele Strömungen geben.
Sonnenuntergang ansehen – romantisch sein – nein – fotografieren wie die Irren.
In Seminyak (bei Kuta) haben wir 2 Salsalokale gefunden und ich habe mir je 1 Cocktail gegönnt und einige Tänze mit Robert. Zwischendurch war Robert auch mal schnell beim Friseur, denn seine Haare waren schon wie der Dschungel hier – so rasch gewachsen.
Schmuddy bringt mich nun nach hause – mit einem Umweg – bin ich schon gewöhnt – Weckdienst in Hotel ordern – Pool – packen – sehr müde – schlafen und von Schmuddy träumen war es doch heute der letzte Tag mit ihm.
Stand der Frau in Bali:
Balinesische Frauen genießen relative Gleichheit. Frauen können Eigentum und die Finanzen der Familie verwalten sowie religiöse und politische Macht ausüben und haben ihren eigenen Weg gefunden Geld zu verdienen, z.B. Warung.
Polygamie war und ist noch weit verbreitet, d.h. so viele Frauen, wie man würdig unterhalten kann.
Die Moralvorstellungen sehen so aus: sowohl Frauen als auch Männer sollten den Körper, einschließlich der Oberarme und der Beine oberhalb des Knies bedecken. Aber wenn man durch das Land fährt sieht man überall komplett nackte Menschen, die sich im Fluss oder in Wasserbecken waschen, oft neben der Straße. Soviel dazu …
Gestern habe ich beim Candi Gunung Kawi eine hockende männliche Holzfigur gesehen, die ich gern mein eigen nennen wollte. Robert war zu erschöpft um zu handeln und mir zu helfen und dann wollte die Verkäuferin kein Geschäft mehr machen und die Verhandlungen wurden abgebrochen und ich hatte keinen Holzmann. Ich war traurig und Robert bekam ein schlechtes Gewissen und versprach mir am nächsten Tag – also heute – in Ubud Ausschau auf diese Figur zu halten.
Heute am Markt haben wir diese Figur in diesem Stil wieder gesehen aber die Frau wollte 250.000,-- Rupien (17,70 €) haben. Robert trat in Verhandlungen. 100.000,-- (7,-- €) der „letzt good preis“ von der Standlerin, für Robert noch immer zu teuer somit kein Ergebnis und ich musste wieder ohne Figur abtanzen.
Es wurden aber trotzdem viele andere Dinge eingekauft für Robert aber auch Geschenke. Na gut. Jetzt noch einen Bali Kaffee im Lotus-Café (teuer) – was kostet die Welt.
Es führt eine Straße von Ubud Richtung Norden und hier sind die Holzschnitzer zu hause. Nachdem wir 7 Geschäfte abgelaufen sind, haben wir eine ähnliche Holzmann-Figur gefunden, die aber wie eine Kugel zusammengerollt ist, von dieser Art gab es oft welche zu sehen, aber nicht die die ich wollte. Ich habe sie trotzdem gekauft 20.000,-- Rupien (1,40 €). Was man hat bleibt einem. Was für Handelsspannen gibt es hier? Ich habe nicht mehr gehandelt denn was soll ich bei diesem Preis handeln.
Nach weiteren 9 Schnitzereiwerkstätten war es soweit – das gewünschte Styling des Holzmannes hat Robert aufgetrieben etwas größer als ich wollte. Sie wurde gekauft auch um 20.000,-- Rupien (1,40 €) ohne handeln. Die Verkäuferin zeigte mir dann doch noch den hockenden Holzmann in einer etwas kleineren Größe. Ich tauschte, auch ohne handeln.
Super ich habe 2 schöne Holzfiguren und große Freude zeigt sich auf meinem Gesicht. Robert war erledigt, sehr geduldig und froh, dass ich froh war.
Mittagessen in Ubud, hier wurde alles was bei dem Kauf der Figuren gespart wurde verfressen. Mahlzeit. Gut war es.
Auf zur eigentlichen Tour nach Kuta in den Süden. Ewig langes Autofahren weil Schmuddy sich in Denpasar verfahren hat. Ich verzeihe ihm bei dem Verkehr und dieser schlechten Beschilderung war das kein Wunder.
Wenn ich in Kuta einen 3wöchigen Badeurlaub buche und keine Wellensurferin bin, dann bin ich falsch. Kuta besteht aus vielen, vielen, vielen Geschäften, Restaurants, Bars und Ressorts, der Strand ist schön aber von vielen lästigen Kleinhändlern durchwandert. Man gewöhnt sich sicher daran ständig angequatscht zu werden. Das Meer ist extrem wellig und es soll auch viele Strömungen geben.
Sonnenuntergang ansehen – romantisch sein – nein – fotografieren wie die Irren.
In Seminyak (bei Kuta) haben wir 2 Salsalokale gefunden und ich habe mir je 1 Cocktail gegönnt und einige Tänze mit Robert. Zwischendurch war Robert auch mal schnell beim Friseur, denn seine Haare waren schon wie der Dschungel hier – so rasch gewachsen.
Schmuddy bringt mich nun nach hause – mit einem Umweg – bin ich schon gewöhnt – Weckdienst in Hotel ordern – Pool – packen – sehr müde – schlafen und von Schmuddy träumen war es doch heute der letzte Tag mit ihm.
Stand der Frau in Bali:
Balinesische Frauen genießen relative Gleichheit. Frauen können Eigentum und die Finanzen der Familie verwalten sowie religiöse und politische Macht ausüben und haben ihren eigenen Weg gefunden Geld zu verdienen, z.B. Warung.
Polygamie war und ist noch weit verbreitet, d.h. so viele Frauen, wie man würdig unterhalten kann.
Die Moralvorstellungen sehen so aus: sowohl Frauen als auch Männer sollten den Körper, einschließlich der Oberarme und der Beine oberhalb des Knies bedecken. Aber wenn man durch das Land fährt sieht man überall komplett nackte Menschen, die sich im Fluss oder in Wasserbecken waschen, oft neben der Straße. Soviel dazu …
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Bali – Ubud - Hahnenkampf – Gunung Kawi – Tenganan (Osten)
Was wird der Tag heute bringen? Schmuddy – den ich mittlerweile lieben gelernt habe – will das nächste Abenteuer beginnen.
Wir fahren nochmals Richtung Gunung Kawi, denn vor drei Tagen haben wir uns nicht alles angesehen. Robert wählte einen anderen Weg als beim letzten Mal durch kleine Bauerndörfer und neben Reisfelder. Eine kleine Menschenmenge ließ Robert langsamer fahren und einer der Dörfler schrie uns zu „Hahnenkampf“. Robert wollte weiterfahren, aber ich sagte, so etwas werden wir nicht mehr so schnell zu sehen bekommen. Parken und mit der Fotoausrüstung zum Reisfeld. Dort standen einige Männer mit ihren Hähnen. 2 Männer mit Hahn probieren, ob die zwei Tiere sich nicht leiden können – nein, dürften Freunde sein – ein anderer Hahn muss her uns man sehe und staune, die können sich nicht leiden. Sehr gut. Diese Tierchen sehen eigentlich sehr hübsch aus und sie werden auch ständig gestreichelt und gedrückt. Es sieht so aus, als ob die Herrchen sie lieben – bringen ja auch genug Rupien. Ein weiterer Mann holt aus seiner Tasche ein schön verziertes wie ein Buch in Seiten gelegtes Etui hervor und blättert die in rotem Samt ausgelegten Seiten durch, auf jeder dieser Seiten waren 2 kleine Messer. Er wählte 2 Messer aus und diese wurden dann je einem Hahn auf die rückwärtige Zehe mit einer roten Wolle gebunden. Dann wurden die Wetten angenommen, das war ein Tumult mit lautem Sprechen und viel Gestikulation. Wir wurden auch gefragt, aber Robert verneinte. Insgeheim habe ich einen Tipp für mich selbst abgegeben. Jetzt ging es zur Sache. Die 2 Hähne wurden gegenübergestellt ein wenig gezwickt und gezupft damit sie aggressiv werden und dann aufeinander losgelassen. Die 2 Tiere sind wie die Wilden aufeinander hergefallen, die Dörfler feuerten ihren Favoriten an. So. Einer ist nun schon verletzt. Das verletzte Tier wird aufgehoben und gestreichelt musste aber nochmals in den Ring. Die Tiere bekämpften sich nochmals und der verletzte Hahn gab auf und hinkt zu Herrchen, man kann am rechten Fuß eine große Wunde erkennen. Der muss jetzt sicherlich nie mehr in den Ring, ich glaube er kommt in die Suppe.
Wenn ich gewettet hätte, hätte ich gewonnen. Wenn das Wörtchen WENN nicht wäre …
Wir gehen, die Fotos haben wir, mehr Kämpfe möchte ich auch nicht sehen, ich kaufe noch ein Getränk um etwas zu konsumieren und ab zum Tempel.
Das letzte Gunung Kawi war ein Pura = eine Bestattungsstätte und jetzt sind wir – dort wo wir eigentlich hinwollten zum Gunung Kawi dem Tempel der im javanischen Stil 10 Candis in 7 m hohen Felsnischen gebettet hat. Die Umgebung ist sehr idyllisch in einer Schlucht des Pakerisan.
Anschließend gab es Mittag essen bei einem Warung gleich neben Hauptstraße und dann führte mich Robert in den Osten nach Tenganan. Dort leben die Bali Aga, die Ureinwohner Balis, die bis heute noch ihre Traditionen durch Einhaltung strenger Regeln bewahren.
Abendesse in dem Fischerdorf Pedangbai. Ich habe einen köstlichen Fisch mit Reis und Gemüse gegessen. Einfach supergut. Ich bin glücklich.
In der Dunkelheit wieder nach Hause fahren – Robert kennt sich immer besser aus auf den Straßen aus – Pool – duschen – müde – schlafen. Es gewittert und schüttet wieder.
Wissenswertes:
Die balinesische Sprache ist wegen der unterschiedlichen hierarchischen Sprachebenen eine schwierige Sprache. Ich probiere es gar nicht, denn ein Balineser würde mir sowieso auf Englisch antworten. Denn oberflächliche Kenntnisse des Balinesischen reichen nicht, denn jedes Wort kann eine potenzielle Beleidigung sein, da der Gesprächspartner nicht weiß ob er auf Hoch- oder Niederbalinesisch sprechen soll, um die Situation zu entspannen geht man auf das Indonesische über. Das kann ich aber auch nicht.
Wir fahren nochmals Richtung Gunung Kawi, denn vor drei Tagen haben wir uns nicht alles angesehen. Robert wählte einen anderen Weg als beim letzten Mal durch kleine Bauerndörfer und neben Reisfelder. Eine kleine Menschenmenge ließ Robert langsamer fahren und einer der Dörfler schrie uns zu „Hahnenkampf“. Robert wollte weiterfahren, aber ich sagte, so etwas werden wir nicht mehr so schnell zu sehen bekommen. Parken und mit der Fotoausrüstung zum Reisfeld. Dort standen einige Männer mit ihren Hähnen. 2 Männer mit Hahn probieren, ob die zwei Tiere sich nicht leiden können – nein, dürften Freunde sein – ein anderer Hahn muss her uns man sehe und staune, die können sich nicht leiden. Sehr gut. Diese Tierchen sehen eigentlich sehr hübsch aus und sie werden auch ständig gestreichelt und gedrückt. Es sieht so aus, als ob die Herrchen sie lieben – bringen ja auch genug Rupien. Ein weiterer Mann holt aus seiner Tasche ein schön verziertes wie ein Buch in Seiten gelegtes Etui hervor und blättert die in rotem Samt ausgelegten Seiten durch, auf jeder dieser Seiten waren 2 kleine Messer. Er wählte 2 Messer aus und diese wurden dann je einem Hahn auf die rückwärtige Zehe mit einer roten Wolle gebunden. Dann wurden die Wetten angenommen, das war ein Tumult mit lautem Sprechen und viel Gestikulation. Wir wurden auch gefragt, aber Robert verneinte. Insgeheim habe ich einen Tipp für mich selbst abgegeben. Jetzt ging es zur Sache. Die 2 Hähne wurden gegenübergestellt ein wenig gezwickt und gezupft damit sie aggressiv werden und dann aufeinander losgelassen. Die 2 Tiere sind wie die Wilden aufeinander hergefallen, die Dörfler feuerten ihren Favoriten an. So. Einer ist nun schon verletzt. Das verletzte Tier wird aufgehoben und gestreichelt musste aber nochmals in den Ring. Die Tiere bekämpften sich nochmals und der verletzte Hahn gab auf und hinkt zu Herrchen, man kann am rechten Fuß eine große Wunde erkennen. Der muss jetzt sicherlich nie mehr in den Ring, ich glaube er kommt in die Suppe.
Wenn ich gewettet hätte, hätte ich gewonnen. Wenn das Wörtchen WENN nicht wäre …
Wir gehen, die Fotos haben wir, mehr Kämpfe möchte ich auch nicht sehen, ich kaufe noch ein Getränk um etwas zu konsumieren und ab zum Tempel.
Das letzte Gunung Kawi war ein Pura = eine Bestattungsstätte und jetzt sind wir – dort wo wir eigentlich hinwollten zum Gunung Kawi dem Tempel der im javanischen Stil 10 Candis in 7 m hohen Felsnischen gebettet hat. Die Umgebung ist sehr idyllisch in einer Schlucht des Pakerisan.
Anschließend gab es Mittag essen bei einem Warung gleich neben Hauptstraße und dann führte mich Robert in den Osten nach Tenganan. Dort leben die Bali Aga, die Ureinwohner Balis, die bis heute noch ihre Traditionen durch Einhaltung strenger Regeln bewahren.
Abendesse in dem Fischerdorf Pedangbai. Ich habe einen köstlichen Fisch mit Reis und Gemüse gegessen. Einfach supergut. Ich bin glücklich.
In der Dunkelheit wieder nach Hause fahren – Robert kennt sich immer besser aus auf den Straßen aus – Pool – duschen – müde – schlafen. Es gewittert und schüttet wieder.
Wissenswertes:
Die balinesische Sprache ist wegen der unterschiedlichen hierarchischen Sprachebenen eine schwierige Sprache. Ich probiere es gar nicht, denn ein Balineser würde mir sowieso auf Englisch antworten. Denn oberflächliche Kenntnisse des Balinesischen reichen nicht, denn jedes Wort kann eine potenzielle Beleidigung sein, da der Gesprächspartner nicht weiß ob er auf Hoch- oder Niederbalinesisch sprechen soll, um die Situation zu entspannen geht man auf das Indonesische über. Das kann ich aber auch nicht.
Dienstag, 15. Dezember 2009
Bali – Pura Besakih (Osten)
Der Tag beginnt mit Schwimmen im Pool – Guten Morgen – gemütliches Frühstück mit Früchten und Tee, Reiseführer lesen, Blog schreiben, E-Mails beantworten und bis Mittags herumtrödeln. Herrlich.
Robert studiert die Straßenkarte und plant die Fahrt in den östlichen Teil der Insel zum Pura Besakih.
Schmuddy warten schon beim Steg und will etwas Bewegung. Robert fährt gut vorbereitet wie ein wilder Balineser die Straßen entlang und am Fuße des heiligen Berges Gunung Agung (3.140 m) liegt auf etwa 900 m die Tempelanlage Pura Besakih, das ist der größte und heiligste Tempel auch „Muttertempel“ genannt.
Beim Eingang schon fühle ich – Vorsicht, hier werden die Touristen abgezockt – 10.000,-- Rupien (0,80 €) pro Person Eintritt und 5.000,-- (0,40 €) das Parken ist normal. ABER es darf nur ein winziger Teil des Tempels alleine angesehen werden wenn man keinen Balineser als Guide im Schlepptau hat. Denn sonst ist der Zutritt zum Allerheiligsten nicht möglich. Dieser Guide will einen tip von ca. 8,-- € - HALLO !!!
Robert lässt sich das nicht gefallen und ignoriert die Sache. Dem Heiligtum schon sehr nahe begrüßt uns ein Balineser sehr freundlich und erklärt uns wieder, dass wir nicht zum
allerheiligsten Tempelbereich gehen dürfen ohne ihn. Robert erklärt, dass er Eintritt bezahlt hat und einen Sarong trägt – wie es die Vorschrift verlangt – und er sich alles ansehen darf, außerdem ist er kein staatlich geprüfter Guide, denn er habe keine Plankette auf der Brust – das wiederum stand im Reiseführer.
Ich muss nun etwas anmerken, es gibt in Besakih ca. 120 Tempel von jedem ehemaligen Königshaus, jedem Familienclan und jeder Berufsgruppe und es braucht keiner glauben, dass sie vom Prinzip her sehr unterschiedlich sind, ja, in der Größe vielleicht aber sonst sind es immer 2 pavillonähnliche Häuser, ein Sesselchen auf einem hohen Thron mit Gaben, ein oder mehrere Türme, Gesamteindruck schmucklos, dunkle Steinwände und mit mehr oder weniger goldenen Verziehrungen. Ich muss das Allerheiligste nicht sehen, verstehe noch immer zu wenig von der Religion.
Robert und ich wurden aus dem heiligsten Tempelbereich hinausgeworfen – auch wurscht sind doch eh noch 119 andere Tempel zu sehen.
Das Wetter ist leider nicht fotofreundlich ohne Lächeln der Sonne, no good.
So jetzt habe ich einen Hunger und will was essen. Schmuddy bringt uns zum nahe gelegenen Markt mit Obst- und Gemüseständen aber auch vielen Essensständen (genannt warung). Ich entschloss mich für eine köstlich scharfe Mixtur aus Reis, Gemüse, Nüssen und Kokosflocken dazu Tee und ich will auch noch etwas Süßes. Na da ist ja schon der sweet-Stand ich kaufte verschiedene Teigvariationen mit Bananen entweder gefüllt oder im Teig verarbeitet. Lecker und gar nicht zu süß.
Die Fahrt nach Hause war angenehm, weil noch Tageslicht ein sicheres Gefühl gab und nach der Ankunft sofort ins Pool. Es fängt zu regnen – nein – zu schütten an. Glück gehabt.
Was ich heute noch erfahren habe:
Vegetarier auf Bali sein heißt: kein Rind- und Schweinefleisch essen aber Fisch und Geflügel und hier kommen die fleischlosen Menschen nicht zu kurz, z.B. Nasi Campur, Nasi Padag, Nasi Goreng, Mie Goreng oder Gado-Gado. Auf den Märkten konnte ich mir oft meine Speise selbst zusammenstellen. Toll und lecker, es hat kein Restaurant geschafft mit einem Warung stand zu halten auch preislich nicht 2 Speisen mit 2 Tee kosten meistens 20.000,-- Rupien (1,40 €) in einem Restaurant zahlt man für 2 Menüs und 2 Glas Wein und 1 kleines Wasser 220.000,-- (15,50 €). Es ist richtig, beides leistbar für einen Europäer aber bei einem Warung isst man wesentlich besser.
Robert studiert die Straßenkarte und plant die Fahrt in den östlichen Teil der Insel zum Pura Besakih.
Schmuddy warten schon beim Steg und will etwas Bewegung. Robert fährt gut vorbereitet wie ein wilder Balineser die Straßen entlang und am Fuße des heiligen Berges Gunung Agung (3.140 m) liegt auf etwa 900 m die Tempelanlage Pura Besakih, das ist der größte und heiligste Tempel auch „Muttertempel“ genannt.
Beim Eingang schon fühle ich – Vorsicht, hier werden die Touristen abgezockt – 10.000,-- Rupien (0,80 €) pro Person Eintritt und 5.000,-- (0,40 €) das Parken ist normal. ABER es darf nur ein winziger Teil des Tempels alleine angesehen werden wenn man keinen Balineser als Guide im Schlepptau hat. Denn sonst ist der Zutritt zum Allerheiligsten nicht möglich. Dieser Guide will einen tip von ca. 8,-- € - HALLO !!!
Robert lässt sich das nicht gefallen und ignoriert die Sache. Dem Heiligtum schon sehr nahe begrüßt uns ein Balineser sehr freundlich und erklärt uns wieder, dass wir nicht zum
allerheiligsten Tempelbereich gehen dürfen ohne ihn. Robert erklärt, dass er Eintritt bezahlt hat und einen Sarong trägt – wie es die Vorschrift verlangt – und er sich alles ansehen darf, außerdem ist er kein staatlich geprüfter Guide, denn er habe keine Plankette auf der Brust – das wiederum stand im Reiseführer.
Ich muss nun etwas anmerken, es gibt in Besakih ca. 120 Tempel von jedem ehemaligen Königshaus, jedem Familienclan und jeder Berufsgruppe und es braucht keiner glauben, dass sie vom Prinzip her sehr unterschiedlich sind, ja, in der Größe vielleicht aber sonst sind es immer 2 pavillonähnliche Häuser, ein Sesselchen auf einem hohen Thron mit Gaben, ein oder mehrere Türme, Gesamteindruck schmucklos, dunkle Steinwände und mit mehr oder weniger goldenen Verziehrungen. Ich muss das Allerheiligste nicht sehen, verstehe noch immer zu wenig von der Religion.
Robert und ich wurden aus dem heiligsten Tempelbereich hinausgeworfen – auch wurscht sind doch eh noch 119 andere Tempel zu sehen.
Das Wetter ist leider nicht fotofreundlich ohne Lächeln der Sonne, no good.
So jetzt habe ich einen Hunger und will was essen. Schmuddy bringt uns zum nahe gelegenen Markt mit Obst- und Gemüseständen aber auch vielen Essensständen (genannt warung). Ich entschloss mich für eine köstlich scharfe Mixtur aus Reis, Gemüse, Nüssen und Kokosflocken dazu Tee und ich will auch noch etwas Süßes. Na da ist ja schon der sweet-Stand ich kaufte verschiedene Teigvariationen mit Bananen entweder gefüllt oder im Teig verarbeitet. Lecker und gar nicht zu süß.
Die Fahrt nach Hause war angenehm, weil noch Tageslicht ein sicheres Gefühl gab und nach der Ankunft sofort ins Pool. Es fängt zu regnen – nein – zu schütten an. Glück gehabt.
Was ich heute noch erfahren habe:
Vegetarier auf Bali sein heißt: kein Rind- und Schweinefleisch essen aber Fisch und Geflügel und hier kommen die fleischlosen Menschen nicht zu kurz, z.B. Nasi Campur, Nasi Padag, Nasi Goreng, Mie Goreng oder Gado-Gado. Auf den Märkten konnte ich mir oft meine Speise selbst zusammenstellen. Toll und lecker, es hat kein Restaurant geschafft mit einem Warung stand zu halten auch preislich nicht 2 Speisen mit 2 Tee kosten meistens 20.000,-- Rupien (1,40 €) in einem Restaurant zahlt man für 2 Menüs und 2 Glas Wein und 1 kleines Wasser 220.000,-- (15,50 €). Es ist richtig, beides leistbar für einen Europäer aber bei einem Warung isst man wesentlich besser.
Montag, 14. Dezember 2009
Bali - Lake Bratan (Norden) und Pura Tanah Lot (Westen)
Was gibt es heute? Kurze Absprache was gemacht wird und ab ins Auto namens Schmuddy. Die Route führt nach Norden, beim Blick auf die Landkarte sieht es fast so aus als ob es nur Nord-Süd-Verbindungen gäbe. Die Straßen rinnen wie ein großer Wasserfall Bali hinab. Was soll den das? Es gibt wirklich keine Querverbindungen auf unserer Karte. Wir brauchen aber eine um an unser Ziel zu kommen. Also zuerst in Richtung Süden nach Denpasar und dann queren bis „unsere“ Straße in den Norden führt. Gut das machen wir, Robert hat nur leider die falsche Straße Richtung Norden erwischt und nach langem Suchen habe ich auf der Landkarte eine Verbindungstrasse nach Bedugul gefunden. Bei der Querverbindungsstraße angekommen war mir klar warum dieser Weg so blas auf der Karte eingezeichnet war. Ab diesem Moment habe ich unser Auto lieben gelernt, denn als Jeep - oder soll ich sagen als Möchte-Gern-Jeep - hat er diese Straße bravourös gemeistert. Robert musste so viele Schlaglöcher und Steine überwinden, dass ich auch ab diesem Moment froh war, dass vor mir und oberhalb der Tür ein Haltegriff angebracht war. Am Straßenrand badetet nackte Balineser, ich konnte nicht mal ein Foto schießen vor lauter anhalten und geschüttelt werden. Schade.
Querung von uns drei überlebt (Robert, Andi und Schmuddy) und wieder auf einer Hauptstraße angekommen ging es weiter, zuerst zum Markt von Candi Kunung zum Einkaufen und Mittagessen. Ich liebe Märkte und habe auch gleich zum Einkaufen begonnen vor allem Obst und Gewürze. Die Frau am Obststand war sehr großzügig und hat mich auch viele – für mich exotische – Früchte kosten lassen.
Dann zum Lake Bratan und dem Tempel Pura Ulun Danu. Leider gibt es hier wieder mal nur dicke Wolken? Es wird auf die Sonne gewartet. Die Zeit haben uns viele Leute vertrieben die sich mit Robert fotografieren lassen wollten. An was das wohl liegt? Graue Haare? Dicker Bauch? Alter? Europäer? Keine Ahnung. Die Sonne kommt hervor und Robert und ich schütteln die asiatischen Touristen oder auch Balineser ab und streiten uns um den besten Klick-Platz.
Zurück Richtung Süden und jetzt westlich halten. Ich möchte unbedingt den Sonnenuntergang in Pura Tanah Lot sehen. Er ist der landschaftlich am schönsten gelegene Tempel Balis und obwohl ein kleines Heiligtum eines der sechs wichtigsten Tempel. Die Sonne geht unter und Massen von Leuten machen wieder klick, klick, klick – ich auch.
Robert muss im Dunkeln zurück fahren, die Fahrt wird zur Strapaze. Warum? Schlechte Beschilderung, schmale Straßen, verrücktes Verkehrsverhalten. Wir mussten sehr oft nach dem Weg fragen und jeder Polisi-Mann sagte: „Now you must left/right/straight ahead“ und dann kam „Goodbye – be careful“. Wir haben es geschafft und haben Ubud erreicht, ab zum Hotel, wieder über den lagen Steg, die Sachen ins Zimmer bringen, Badeanzug anziehen und ab in Pool. TUI das haben sie sich verdient.
Essen gehen in die Stadt, Fußmarsch zum Café Habana, kein Salsa, kein tanzen – übrigens gestern auch nicht, Robert war zu erschöpft - nun in die Falle fallen. Schlafen. Gute Nacht.
Lieber Robert! – Du bist ganz toll mit dem Auto gefahren und hast mich sicher zu allen Sehenswürdigkeiten gebracht. Danke.
Thema Autofahren:
Auf Bali heißt Autofahren: der Schnellere, der Mutigere, der Verrücktere, der Stärkere und der mit der lautesten Hupe ist der Sieger. Verkehrsregeln – keine. Verkehrszeichen – werden nicht beachtet. Ampel – bei ROT fahren sonst verursacht man einen Massenauffahrunfall. So schaut es hier aus na prost.
Querung von uns drei überlebt (Robert, Andi und Schmuddy) und wieder auf einer Hauptstraße angekommen ging es weiter, zuerst zum Markt von Candi Kunung zum Einkaufen und Mittagessen. Ich liebe Märkte und habe auch gleich zum Einkaufen begonnen vor allem Obst und Gewürze. Die Frau am Obststand war sehr großzügig und hat mich auch viele – für mich exotische – Früchte kosten lassen.
Dann zum Lake Bratan und dem Tempel Pura Ulun Danu. Leider gibt es hier wieder mal nur dicke Wolken? Es wird auf die Sonne gewartet. Die Zeit haben uns viele Leute vertrieben die sich mit Robert fotografieren lassen wollten. An was das wohl liegt? Graue Haare? Dicker Bauch? Alter? Europäer? Keine Ahnung. Die Sonne kommt hervor und Robert und ich schütteln die asiatischen Touristen oder auch Balineser ab und streiten uns um den besten Klick-Platz.
Zurück Richtung Süden und jetzt westlich halten. Ich möchte unbedingt den Sonnenuntergang in Pura Tanah Lot sehen. Er ist der landschaftlich am schönsten gelegene Tempel Balis und obwohl ein kleines Heiligtum eines der sechs wichtigsten Tempel. Die Sonne geht unter und Massen von Leuten machen wieder klick, klick, klick – ich auch.
Robert muss im Dunkeln zurück fahren, die Fahrt wird zur Strapaze. Warum? Schlechte Beschilderung, schmale Straßen, verrücktes Verkehrsverhalten. Wir mussten sehr oft nach dem Weg fragen und jeder Polisi-Mann sagte: „Now you must left/right/straight ahead“ und dann kam „Goodbye – be careful“. Wir haben es geschafft und haben Ubud erreicht, ab zum Hotel, wieder über den lagen Steg, die Sachen ins Zimmer bringen, Badeanzug anziehen und ab in Pool. TUI das haben sie sich verdient.
Essen gehen in die Stadt, Fußmarsch zum Café Habana, kein Salsa, kein tanzen – übrigens gestern auch nicht, Robert war zu erschöpft - nun in die Falle fallen. Schlafen. Gute Nacht.
Lieber Robert! – Du bist ganz toll mit dem Auto gefahren und hast mich sicher zu allen Sehenswürdigkeiten gebracht. Danke.
Thema Autofahren:
Auf Bali heißt Autofahren: der Schnellere, der Mutigere, der Verrücktere, der Stärkere und der mit der lautesten Hupe ist der Sieger. Verkehrsregeln – keine. Verkehrszeichen – werden nicht beachtet. Ampel – bei ROT fahren sonst verursacht man einen Massenauffahrunfall. So schaut es hier aus na prost.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Bali - Ubud - Gunung Kawi - Affenwald
Heute bin ich wie eine Prinzessin aufgestanden – munter geworden in einem Himmelbett, Geschäfte verrichtet auf einem WC, das wie ein Thron erhöht im Bad in einer eigenen Nische angebracht ist, ein Schritt vor die Tür, üppiges Grün, eine liebliche Terrasse, die kleinen Bungalows sauber und gepflegt in einem Hindu-Tempel-Garten gebaut. Fantastisch ich bin im Paradies. Das Leben ist wieder schön. Gestern bei der Anreise in der Dunkelheit war nichts zu sehen, außer dem Pool vor unserem Zimmer.
Der Tag kann beginnen. Das vorreservierte Auto steht vor der Tür – also vor dem Tor, wo das Reisfeld mit dem schmalen Pfad beginnt – Ubud wir kommen – Robert fährt, ich glaube nicht, dass ich mir den Linksverkehr antun werde auch nicht dieses Auto. Es ist aus der Kolonialzeit übrig geblieben und total verdreckt. Der Rost des ganzen Vehikels wird zusammenhalten vom Dreck. Ehrlich. Ich öffnete die Beifahrertür und als leicht vermonkter Mensch wusste ich nicht wie ich mich setzen sollte. Schmutzig, schmutzig einfach durty. Augen zu, reinsetzen und nicht zicken. Der Gurt ist auch noch zum selbst einstellen und nicht mit automatischem Einzug. Nicht weiter nachdenken, ich bin hier in einem anderen Kosmos.
Zuerst fuhren wir zur Hauptstraße von Ubud und tranken im Lotus Café Tempel Kaffee und Fruchtsaft anschließend besichtigten wir den Tempel ich wusste nicht genau, wie ich mich verhalten muss, denn es scheint in jeder Region andere Regeln zu geben, bei den Hindus muss ich mich erst einleben, ich schaue mal was so die anderen machen und falls das falsch sein sollte wird doch ein Aufseher sicherlich freundlich mich auf den richtigen Weg weisen.
Ubud ist die Heimat vieler Künstler – nationaler und internationaler. Die Stadt hat viel Charme und gefällt mir ausgesprochen gut.
Ich habe festgestellt, dass die Grundlage auf Bali komplett anders ist als auf Java, ich denke das liegt an der Religion hier ist der Hinduismus stark vertreten und gegen den Islam ganz einfach anders.
Dann in den nördlich von Ubud gelegenen Pura Gunung Kawi bei Tegallalang - eine Begräbnisstätte. Was ist los? Es ist schwül aber leider nicht sonnig, wie soll ich schöne Fotos machen?
Zurück zur Stadt und ab in den Affenwald und zum Pura Dalem Agung Tempel. Robert spendierte Bananen um 10.000 Rupien und wollte gleich selber eine essen. Das geht hier nicht. Ich hatte ein paar Bananen in der Hand wurde auch schon von mindestens 3 Affen besprungen. Sie hantelten sich meine Beine hoch und schon war ich 3 Bananen los. Robert konnte keine Fotos machen, denn auf seiner Kamera war das falsche Objektiv – eh kloar. 2 Bananen konnte ich noch für gute Fotos verfüttern aber für Robert blieb keine über. Er war sauer. Fotomotive überall – super – Affen beim fressen, Affen beim putzen, Affen beim streiten, ein Affe auf Roberts Kopf der in dann auch noch anpinkelt, Affen bei anderen Touristen, Affenbabys mit Affenmamis. Einem Affen nahm ich eine seiner Bananen weg, er wollte die Banane nicht freiwillig hergeben, also habe ich ihn angefaucht er mich auch, ich war die Siegerin, um sie dann dem großen und liebsten Äffchen namens Robert zu schenken. Robert war glücklich.
Der Hunger drückt und eine gepflegtes Nachtmahl wurde eingeworfen: Tintenfisch, Reis, Gemüse, Suppe – einfach lecker.
Hier gibt es ein Café Habana, ich hoffe mit Salsa-Musik am Abend, denn ich will wieder einmal tanzen trotz der Affenhitze.
Der Tag kann beginnen. Das vorreservierte Auto steht vor der Tür – also vor dem Tor, wo das Reisfeld mit dem schmalen Pfad beginnt – Ubud wir kommen – Robert fährt, ich glaube nicht, dass ich mir den Linksverkehr antun werde auch nicht dieses Auto. Es ist aus der Kolonialzeit übrig geblieben und total verdreckt. Der Rost des ganzen Vehikels wird zusammenhalten vom Dreck. Ehrlich. Ich öffnete die Beifahrertür und als leicht vermonkter Mensch wusste ich nicht wie ich mich setzen sollte. Schmutzig, schmutzig einfach durty. Augen zu, reinsetzen und nicht zicken. Der Gurt ist auch noch zum selbst einstellen und nicht mit automatischem Einzug. Nicht weiter nachdenken, ich bin hier in einem anderen Kosmos.
Zuerst fuhren wir zur Hauptstraße von Ubud und tranken im Lotus Café Tempel Kaffee und Fruchtsaft anschließend besichtigten wir den Tempel ich wusste nicht genau, wie ich mich verhalten muss, denn es scheint in jeder Region andere Regeln zu geben, bei den Hindus muss ich mich erst einleben, ich schaue mal was so die anderen machen und falls das falsch sein sollte wird doch ein Aufseher sicherlich freundlich mich auf den richtigen Weg weisen.
Ubud ist die Heimat vieler Künstler – nationaler und internationaler. Die Stadt hat viel Charme und gefällt mir ausgesprochen gut.
Ich habe festgestellt, dass die Grundlage auf Bali komplett anders ist als auf Java, ich denke das liegt an der Religion hier ist der Hinduismus stark vertreten und gegen den Islam ganz einfach anders.
Dann in den nördlich von Ubud gelegenen Pura Gunung Kawi bei Tegallalang - eine Begräbnisstätte. Was ist los? Es ist schwül aber leider nicht sonnig, wie soll ich schöne Fotos machen?
Zurück zur Stadt und ab in den Affenwald und zum Pura Dalem Agung Tempel. Robert spendierte Bananen um 10.000 Rupien und wollte gleich selber eine essen. Das geht hier nicht. Ich hatte ein paar Bananen in der Hand wurde auch schon von mindestens 3 Affen besprungen. Sie hantelten sich meine Beine hoch und schon war ich 3 Bananen los. Robert konnte keine Fotos machen, denn auf seiner Kamera war das falsche Objektiv – eh kloar. 2 Bananen konnte ich noch für gute Fotos verfüttern aber für Robert blieb keine über. Er war sauer. Fotomotive überall – super – Affen beim fressen, Affen beim putzen, Affen beim streiten, ein Affe auf Roberts Kopf der in dann auch noch anpinkelt, Affen bei anderen Touristen, Affenbabys mit Affenmamis. Einem Affen nahm ich eine seiner Bananen weg, er wollte die Banane nicht freiwillig hergeben, also habe ich ihn angefaucht er mich auch, ich war die Siegerin, um sie dann dem großen und liebsten Äffchen namens Robert zu schenken. Robert war glücklich.
Der Hunger drückt und eine gepflegtes Nachtmahl wurde eingeworfen: Tintenfisch, Reis, Gemüse, Suppe – einfach lecker.
Hier gibt es ein Café Habana, ich hoffe mit Salsa-Musik am Abend, denn ich will wieder einmal tanzen trotz der Affenhitze.
Samstag, 12. Dezember 2009
Java - Sonnenaufgang am Mt. Bromo und Weiterfahrt nach Bali
Man glaubt es kaum, ich werde um 3.30 Uhr geweckt denn um 4.00 Uhr ist Abfahrt mit dem Jeep zum Mt. Penan Jakan (2.770 m). Es hat 4°C – brrrrrrrrrr – warm anziehen.
Sechs im Jeep meinten sie seien die einzigen, die den Sonnenaufgang fotografieren wollen. Weit gefehlt. Ich glaube es fuhren 45 Jeeps und auch kleiner Busse zum Aussichtspunkt. Na super. Helle Aufregung bei ca. 387 Touristen. Die Sonne geht auf. Klick, klick, klick hört man es auf allen Ecken und Enden. Auch ich habe das ultimative Foto geklickt. Robert verloren und wieder gefunden auch das Kennzeichen vom Jeep habe ich mir gemerkt, denn sonst hätte ich das Auto nicht mehr gefunden. Weiter zum Mt. Bromo (2.327 m).
Vom Parkplatz bis zu den Aufstiegsstufen ist es ein weiter und sandiger Weg, also wurden zwei kleine Pferde gemietet um den Weg nicht selbst laufen zu müssen. Da Robert 15 kg abgenommen hat – hahahahahahaaaa - war das Pferdchen sehr erfreut ein Fliegengewicht am Rücken zu haben dafür ist meinem Tier die Luft ausgegangen als ich mein volles Gewicht auf seinen Rücken schwang. Wärst halt als was anderes auf die Welt gekommen, kannst ja im nächsten Leben etwas anderes werden.
Bei den Stufen – die zum Krater hinaufführen – angelangt, eine Maske aufsetzten und los, sind doch bloß 200 Treppen. Die Masken haben wir gebraucht, weil wir unterrichtet wurden, die freien Schwefeldämpfe seien giftig und ungesund. Oben am Krater angelangt, sieht man ein Loch mit weißem und stinkendem Wolkengebilde, da kann man nur sagen „jedes Land hat so seine Besonderheiten“.
Ich habe nun aber wirklich Hunger, also zurück zum Jeep und ab ins Hotel zum Frühstück.
Um 09.30 Uhr fuhr der Bus wieder nach Probolinggo, wieder Wechsel des Busses und weiter mit einem Fährenstopp nach Bali. Es ist nicht zu glauben die Fahrt bis Ubud dauerte alles in allem bis 21.30 Uhr. Ich bin nun insgesamt 2 Tage im Bus gesessen, ich kann nicht mehr sitzen, ich will nicht mehr sitzen, ich hasse sitzen. Ich will weinen. Ich weine. Ich habe geweint. Ich bin völlig fertig.
Unsere Unterkunft in Ubud war nur über einen schmalen Pfad – es war stockdunkel – über Reisfelder zu erreichen, es war sehr freundlich, dass uns das Hotelpersonal am Eingang erwartete und das Gepäck abnahm. Ich wäre sicherlich mit meinem ganzen Gepäck ins Reisfeld geplumpst. Hier war der große Trost zu finden: Das Hotel Nick’s Hidden Cottage hat einen Pool und ein wirklich einladendes und großes Zimmer für mich und Robert. Schwimmen ist schöner als sitzen und anschließend duschen und ins Bett. Gute Nacht. In meinem Nachtgebet schwöre ich mir, dass ich nie mehr wieder 2 Tage Busfahrt auf mich nehmen werde. Amen.
Sechs im Jeep meinten sie seien die einzigen, die den Sonnenaufgang fotografieren wollen. Weit gefehlt. Ich glaube es fuhren 45 Jeeps und auch kleiner Busse zum Aussichtspunkt. Na super. Helle Aufregung bei ca. 387 Touristen. Die Sonne geht auf. Klick, klick, klick hört man es auf allen Ecken und Enden. Auch ich habe das ultimative Foto geklickt. Robert verloren und wieder gefunden auch das Kennzeichen vom Jeep habe ich mir gemerkt, denn sonst hätte ich das Auto nicht mehr gefunden. Weiter zum Mt. Bromo (2.327 m).
Vom Parkplatz bis zu den Aufstiegsstufen ist es ein weiter und sandiger Weg, also wurden zwei kleine Pferde gemietet um den Weg nicht selbst laufen zu müssen. Da Robert 15 kg abgenommen hat – hahahahahahaaaa - war das Pferdchen sehr erfreut ein Fliegengewicht am Rücken zu haben dafür ist meinem Tier die Luft ausgegangen als ich mein volles Gewicht auf seinen Rücken schwang. Wärst halt als was anderes auf die Welt gekommen, kannst ja im nächsten Leben etwas anderes werden.
Bei den Stufen – die zum Krater hinaufführen – angelangt, eine Maske aufsetzten und los, sind doch bloß 200 Treppen. Die Masken haben wir gebraucht, weil wir unterrichtet wurden, die freien Schwefeldämpfe seien giftig und ungesund. Oben am Krater angelangt, sieht man ein Loch mit weißem und stinkendem Wolkengebilde, da kann man nur sagen „jedes Land hat so seine Besonderheiten“.
Ich habe nun aber wirklich Hunger, also zurück zum Jeep und ab ins Hotel zum Frühstück.
Um 09.30 Uhr fuhr der Bus wieder nach Probolinggo, wieder Wechsel des Busses und weiter mit einem Fährenstopp nach Bali. Es ist nicht zu glauben die Fahrt bis Ubud dauerte alles in allem bis 21.30 Uhr. Ich bin nun insgesamt 2 Tage im Bus gesessen, ich kann nicht mehr sitzen, ich will nicht mehr sitzen, ich hasse sitzen. Ich will weinen. Ich weine. Ich habe geweint. Ich bin völlig fertig.
Unsere Unterkunft in Ubud war nur über einen schmalen Pfad – es war stockdunkel – über Reisfelder zu erreichen, es war sehr freundlich, dass uns das Hotelpersonal am Eingang erwartete und das Gepäck abnahm. Ich wäre sicherlich mit meinem ganzen Gepäck ins Reisfeld geplumpst. Hier war der große Trost zu finden: Das Hotel Nick’s Hidden Cottage hat einen Pool und ein wirklich einladendes und großes Zimmer für mich und Robert. Schwimmen ist schöner als sitzen und anschließend duschen und ins Bett. Gute Nacht. In meinem Nachtgebet schwöre ich mir, dass ich nie mehr wieder 2 Tage Busfahrt auf mich nehmen werde. Amen.
Freitag, 11. Dezember 2009
Java - Fahrt Richtung Osten zum Mt. Bromo
Wir verlassen das Hotel Istana Batik Ratna in Jogya und werden mit einem Kleinbus nach Probolinggo in Ostjava gebracht. Die Fahrt dauerte kurze 10 Stunden mit 1/2 Stunde Essenspause und einer Lulu-Pause. In einem kleinen Ticketbüro in Probolinggo erklärte man uns wie wir am nächsten Tag zum Mt. Bromo (2.327 m) kommen werden, entweder 1 Stunde zu Fuß oder mit dem Jeep zum Mt. Penan Jakan (2.770 m) auch 1 Stunde und um einen schönen Blick über das Bergmassiv zu haben. Robert und ich entschieden uns für die Jeepfahrt – ist zwar teurer aber was kosten die Welt und bequemer ist es obendrein, nicht nur weil Roberts Lieblingsbeschäftigung sicherlich nicht das Wandern ist sondern ein Foto das ich gesehen habe mit Blick auf den Mt. Bromo hat es mir angetan. Alles für das ultimative Foto. Tickets kaufen, Bus wechseln und ab in die Berge, wieder 2 Stunden Fahrt, endlich angelangt hatte ich einen Hunger als wäre ich persönlich gefahren. Essen und ab ins Bett, denn morgen heißt es früh aufstehen.
Das Klima ist toll hier oben, sehr angenehm kühl und klar.
Heute gibt es noch ein wenig Info:
Esskultur: Hier in Indonesien (aber auch in Singapur, aber auch in Thailand) gibt es als Besteck zu den Hauptspeisen Gabel und Löffel, der Löffel dient zum Schneiden und wird in der rechten Hand gehalten, die Gabel mit der linken Hand befördert die Speise auf den Löffel und der Löffel wird zum Mund gebracht. Denn mit der linken Hand darf nicht gegessen werden, sie ist unrein. Ich wasche mir immer vor dem Essen die Hände aber religiös unrein bleibt unrein. Ein Messer gibt es hier nicht, nie und nimmer.
Eine Klo-Frage gibt es zum Abschluss:
Es gibt hier Stehklos, keine Wasserspülung sondern ein großes Becken mit klarem Wasser und einen Schöpfbecher, kein Klopapier damit die reine Hand vielleicht nicht auch noch unrein wird, Po-Wasser-Dusche immer vorhanden. Meine Frage des Tages: Wie funktioniert das mit der Dusche ohne, dass man von oben bis unten nass geduscht ist? Ehrlich gesagt ich habe es noch nicht probiert. Denn meine Vorgehensweise war bis dato: Fototasche auf den immer vorhanden Nagel an der Wand oder Tür hängen, Sonnenbrille vom Kopf nehmen und auch in die Tasche geben, Kapperl gut am Kopf festdrücken, Papiertaschentusch zwischen die Lippen pressen, Hosebeine raufkrempeln, Hosen runter lassen, Geschäft verrichten – am besten keine Sitzungen abhalten – wischen, Hosen rauf, Hosenbeine runter, Wasser schöpfen und in die Standmuschel schütten, letzten Vorgang wiederholen, Sonnenbrille auf die Nase, Tasche umhängen, Hände waschen, fertig. Ihr habt keine Ahnung wie lange das dauert. Wie macht das erst eine muslimische verschleierte Frau?
Das Klima ist toll hier oben, sehr angenehm kühl und klar.
Heute gibt es noch ein wenig Info:
Esskultur: Hier in Indonesien (aber auch in Singapur, aber auch in Thailand) gibt es als Besteck zu den Hauptspeisen Gabel und Löffel, der Löffel dient zum Schneiden und wird in der rechten Hand gehalten, die Gabel mit der linken Hand befördert die Speise auf den Löffel und der Löffel wird zum Mund gebracht. Denn mit der linken Hand darf nicht gegessen werden, sie ist unrein. Ich wasche mir immer vor dem Essen die Hände aber religiös unrein bleibt unrein. Ein Messer gibt es hier nicht, nie und nimmer.
Eine Klo-Frage gibt es zum Abschluss:
Es gibt hier Stehklos, keine Wasserspülung sondern ein großes Becken mit klarem Wasser und einen Schöpfbecher, kein Klopapier damit die reine Hand vielleicht nicht auch noch unrein wird, Po-Wasser-Dusche immer vorhanden. Meine Frage des Tages: Wie funktioniert das mit der Dusche ohne, dass man von oben bis unten nass geduscht ist? Ehrlich gesagt ich habe es noch nicht probiert. Denn meine Vorgehensweise war bis dato: Fototasche auf den immer vorhanden Nagel an der Wand oder Tür hängen, Sonnenbrille vom Kopf nehmen und auch in die Tasche geben, Kapperl gut am Kopf festdrücken, Papiertaschentusch zwischen die Lippen pressen, Hosebeine raufkrempeln, Hosen runter lassen, Geschäft verrichten – am besten keine Sitzungen abhalten – wischen, Hosen rauf, Hosenbeine runter, Wasser schöpfen und in die Standmuschel schütten, letzten Vorgang wiederholen, Sonnenbrille auf die Nase, Tasche umhängen, Hände waschen, fertig. Ihr habt keine Ahnung wie lange das dauert. Wie macht das erst eine muslimische verschleierte Frau?
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Java - Jagya - Dieng Plateau
Taaaagwaaaacheeeeee! Die Stunde schlägt 5:30 Uhr – eigentlich was rege ich mich auf, ist doch wie zu hause wenn ich ins Büro muss. Frühstücken und schon werden wir wieder abgeholt und zum Dieng Plateau gebracht.
Die Fahrt zum Hochplateau – ich spreche von 2.000 m – dauerte 3 Stunden. Als Österreicherin habe ich natürlich warme Sachen in den Rucksack gepackt, wie meine Winterlaufjacke, Pulli, regenfeste Schuhe, … denn diese Höhenmeter bedeuten KALT. Hier auf Java ist alles anders, 2.000 m bedeutet nicht kalt sondern heiß ohne schwül.
Es gab im Dieng-Plateau ca. 400 hinduistische Tempeln und heute sind nur mehr 8 erhalten und davon habe ich Candi Arjuna, Candi Gatukaca, Candi Bima gesehen. Ehrlich gesagt man gerät in den Größenwahn, seit ich Borobudur gesehen habe finde ich kleinere Tempelanlagen direkt öd.
Was ich toll fand war Kawah Skidang, das ist ein vulkanischer Krater mit brodelndem grauen Schlamm und schwefelhaltigen Gasen – stink.
Dann gab es noch den Telaga Warna zu besichtigen, das ist ein „Färbiger See“ stinkt aber auch.
Was ich auch nicht gewusst habe: Indonesien ist eine der größten Nationen der Welt. Es gibt 18.108 Inseln und umspannt ein Achtel des Erdumfanges, nach China, Indien und den USA belegt dieses Land mit rund 235 Millionen Einwohnern den 4. Platz der Bevölkerungsliste. Indonesien belegt auch den 1. Platz wenn es darum geht, welches Land die meisten Muslime aufweist. Ich habe selbst in Ägypten nicht so viel gesanglichen Aufruf zum Gebet gehört wie hier und das wirklich 5x am Tag. Es ist schön und gefällt mir gut und es vermittelt mir das Bewusstsein ich bin weit, weit, weit weg von zu hause und meiner Kultur. Ich habe auch eine ganz neue Wahrnehmung – sehr positive – zu den Kopftuchfrauen gewonnen.
Die Fahrt zum Hochplateau – ich spreche von 2.000 m – dauerte 3 Stunden. Als Österreicherin habe ich natürlich warme Sachen in den Rucksack gepackt, wie meine Winterlaufjacke, Pulli, regenfeste Schuhe, … denn diese Höhenmeter bedeuten KALT. Hier auf Java ist alles anders, 2.000 m bedeutet nicht kalt sondern heiß ohne schwül.
Es gab im Dieng-Plateau ca. 400 hinduistische Tempeln und heute sind nur mehr 8 erhalten und davon habe ich Candi Arjuna, Candi Gatukaca, Candi Bima gesehen. Ehrlich gesagt man gerät in den Größenwahn, seit ich Borobudur gesehen habe finde ich kleinere Tempelanlagen direkt öd.
Was ich toll fand war Kawah Skidang, das ist ein vulkanischer Krater mit brodelndem grauen Schlamm und schwefelhaltigen Gasen – stink.
Dann gab es noch den Telaga Warna zu besichtigen, das ist ein „Färbiger See“ stinkt aber auch.
Was ich auch nicht gewusst habe: Indonesien ist eine der größten Nationen der Welt. Es gibt 18.108 Inseln und umspannt ein Achtel des Erdumfanges, nach China, Indien und den USA belegt dieses Land mit rund 235 Millionen Einwohnern den 4. Platz der Bevölkerungsliste. Indonesien belegt auch den 1. Platz wenn es darum geht, welches Land die meisten Muslime aufweist. Ich habe selbst in Ägypten nicht so viel gesanglichen Aufruf zum Gebet gehört wie hier und das wirklich 5x am Tag. Es ist schön und gefällt mir gut und es vermittelt mir das Bewusstsein ich bin weit, weit, weit weg von zu hause und meiner Kultur. Ich habe auch eine ganz neue Wahrnehmung – sehr positive – zu den Kopftuchfrauen gewonnen.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Java - Jogya - Kraton und Prambanan
Nach dem Frühstück begann ich den Tag mit lesen sowohl den Reiseführer als auch ein Buch „Reise nach Bali – Kulturkompass im Handgebäck“.
Über ein paar Infos im Reiseführer war ich überrascht wie z.B. dass sich hier viele Länder um die Dominanz des Gewürzhandels stritten zuerst die Portugiesen (1511) und dann die Holländer (1799), die auch hier eine Kolonie gründeten, zur Zeit Napoleons (1811 – 1815) waren es die Briten und nach dem Wiener Kongress wieder die Holländer und 1949 nach weiteren Unruhen und verschiedenen Kriegen kam dann die Unabhängigkeit.
Auf Java gibt es 5 Sprachen. Javanisch in Zentral- und Ostjava (Unterrichtssprache), Sundanesisch in Westjava, Madulesisch auf den Inseln im Norden von Ostjava, Malaiisch und Balinesisch. Bedeutung erlangten auch noch 4 weitere Sprachen, wie Arabisch, Holländisch, Portugiesisch und nun hat Englisch die Hauptrolle als Fremdsprache übernommen. Was man auf so einer Reise alles lernt.
Vormittags waren wir mit einem Radtaxi beim Kraton. Ich habe noch nie einen so schmucklosen, farblosen und langweiligen Sultanspalast gesehen. Kaum zu glauben, ich wollte gar nicht fotografieren.
Schnell zurück zum Hotel und noch einmal in den Pool springen bevor uns wieder ein Taxi abholt und Robert und mich zum größten indonesischen Hindutempel Candi Prambanan (dort war gestern auch der Tanz) bringt. Ich war ein wenig enttäuscht, weil sehr viel restauriert wird und somit die Tempel noch nicht zusammengesetzt (großer Steinerhaufen) oder verhüllt waren. Na ja, kann man nichts machen. Das Areal ist riesig groß und der Spaziergang mit trotzdem vielen Fotostopps dauerte 3 Stunden.
Danach hatte ich supergroßen Hunger und bestellte mir bei einem Standl ein Mie Goreng, mei war des guat.
Im Hotel angekommen noch ein kleines Telefonat mit meiner Mama, Blog schreiben, ins Pool springen und lesen.
Ich habe etwas sehr interessantes in Erfahrung gebracht zum Thema abgehackte Katzenschwänze. Also, das ist hier so, dem Kater wird der Schanz abgehackt, damit der nicht so aggressiv ist. Achtung, brav sein Jungs, sonst könnte man diese Therapiemöglichkeit auch bei uns in Europa einführen.
Über ein paar Infos im Reiseführer war ich überrascht wie z.B. dass sich hier viele Länder um die Dominanz des Gewürzhandels stritten zuerst die Portugiesen (1511) und dann die Holländer (1799), die auch hier eine Kolonie gründeten, zur Zeit Napoleons (1811 – 1815) waren es die Briten und nach dem Wiener Kongress wieder die Holländer und 1949 nach weiteren Unruhen und verschiedenen Kriegen kam dann die Unabhängigkeit.
Auf Java gibt es 5 Sprachen. Javanisch in Zentral- und Ostjava (Unterrichtssprache), Sundanesisch in Westjava, Madulesisch auf den Inseln im Norden von Ostjava, Malaiisch und Balinesisch. Bedeutung erlangten auch noch 4 weitere Sprachen, wie Arabisch, Holländisch, Portugiesisch und nun hat Englisch die Hauptrolle als Fremdsprache übernommen. Was man auf so einer Reise alles lernt.
Vormittags waren wir mit einem Radtaxi beim Kraton. Ich habe noch nie einen so schmucklosen, farblosen und langweiligen Sultanspalast gesehen. Kaum zu glauben, ich wollte gar nicht fotografieren.
Schnell zurück zum Hotel und noch einmal in den Pool springen bevor uns wieder ein Taxi abholt und Robert und mich zum größten indonesischen Hindutempel Candi Prambanan (dort war gestern auch der Tanz) bringt. Ich war ein wenig enttäuscht, weil sehr viel restauriert wird und somit die Tempel noch nicht zusammengesetzt (großer Steinerhaufen) oder verhüllt waren. Na ja, kann man nichts machen. Das Areal ist riesig groß und der Spaziergang mit trotzdem vielen Fotostopps dauerte 3 Stunden.
Danach hatte ich supergroßen Hunger und bestellte mir bei einem Standl ein Mie Goreng, mei war des guat.
Im Hotel angekommen noch ein kleines Telefonat mit meiner Mama, Blog schreiben, ins Pool springen und lesen.
Ich habe etwas sehr interessantes in Erfahrung gebracht zum Thema abgehackte Katzenschwänze. Also, das ist hier so, dem Kater wird der Schanz abgehackt, damit der nicht so aggressiv ist. Achtung, brav sein Jungs, sonst könnte man diese Therapiemöglichkeit auch bei uns in Europa einführen.
Dienstag, 8. Dezember 2009
Fahrt nach Java - Yogyakarta (kurz Jogya genannt)
Um 04.00 Uhr morgens wurden Robert und ich geweckt. Es war so vereinbart. Wir wurden mit Taschenlampe, einem Guide und ohne Frühstück in die Finsternis geschickt. Wir wollten den Sonnenaufgang am höchsten Punkt des Tempels Borobudur mit vielen Fotos festhalten. Leider NEIN. Die Sonne ist natürlich aufgegangen leider hinter einer Dunstfront aber die Morgenstimmung war trotzdem toll vor allem fast ohne buntgekleideter Touristen. Das Frühstück erreichte meinen Magen ca. um 09.00 Uhr - knurrrrrrr - es war ausgiebig und lecker mit allem was mein Herz begehrt: Früchten, Gemüse, Reis, Fisch, Brot, Kaffee, Tee, Saft, ...
Gegen Mittag war die Abholung mit Auto um zum nächsten Hotel in die Stadt Jogy gebracht zu werden. Nicht Nonstop sondern mit Unterbrechungen bei einigen Tempelanlagen: Candi Pawon und Candi Mendut. An diesen Punkten angekommen, kann ich nur sagen: Hast du Borobudur gesehen in seiner Größe und Pracht verblassen andere kleine süße anderer buddhistische Tempel. Während der rechtlichen Autofahrt schlief ich den Schaf der Erschöpften. Schnarch.
In Jogya angekommen begann es wieder einmal zu regnen, ich regelte alle Formalitäten an der Rezeption im Hotel Istana Batik Ratna, es gab noch einen Drink, auspacken und ab in den Pool. Jaaaaaaa, hier gibt es einen Swimmingpool.
Am Abend hat Robert für uns Karten für das Ramayana Ballet Prambanan reserviert. Vor Beginn der Vorstellung konnten wir noch Abendessen. Das Restaurant beim Theater bot ein Buffet mit einheimischer Küche an. Ausgezeichnet. Es gab hier sogar Avocado-Saft, der schmeckt süß und lecker. Die Vorführung selbst war ein sehr traditioneller indonesischer Tanz mit bunten Gewändern, schräger Musik, genannt Gamelan, und einer Herz-Schmerz-Liebesgeschichte als Inhalt. Ein Fan werde ich von dieser Art Theater sicherlich nicht, aber wenn man schon mal hier ist.
Heute bin ich schon sehr müde, der Tag war lang und mit vielen Eindrücken, ich freue mich schon auf einen tiefen Schlaf.
Gegen Mittag war die Abholung mit Auto um zum nächsten Hotel in die Stadt Jogy gebracht zu werden. Nicht Nonstop sondern mit Unterbrechungen bei einigen Tempelanlagen: Candi Pawon und Candi Mendut. An diesen Punkten angekommen, kann ich nur sagen: Hast du Borobudur gesehen in seiner Größe und Pracht verblassen andere kleine süße anderer buddhistische Tempel. Während der rechtlichen Autofahrt schlief ich den Schaf der Erschöpften. Schnarch.
In Jogya angekommen begann es wieder einmal zu regnen, ich regelte alle Formalitäten an der Rezeption im Hotel Istana Batik Ratna, es gab noch einen Drink, auspacken und ab in den Pool. Jaaaaaaa, hier gibt es einen Swimmingpool.
Am Abend hat Robert für uns Karten für das Ramayana Ballet Prambanan reserviert. Vor Beginn der Vorstellung konnten wir noch Abendessen. Das Restaurant beim Theater bot ein Buffet mit einheimischer Küche an. Ausgezeichnet. Es gab hier sogar Avocado-Saft, der schmeckt süß und lecker. Die Vorführung selbst war ein sehr traditioneller indonesischer Tanz mit bunten Gewändern, schräger Musik, genannt Gamelan, und einer Herz-Schmerz-Liebesgeschichte als Inhalt. Ein Fan werde ich von dieser Art Theater sicherlich nicht, aber wenn man schon mal hier ist.
Heute bin ich schon sehr müde, der Tag war lang und mit vielen Eindrücken, ich freue mich schon auf einen tiefen Schlaf.
Montag, 7. Dezember 2009
Abschied von Singapur - Willkommen auf Java - Borobudur
Tatort Singapur Flughafen. Das Flugticket ist nicht bestätigt und so haben wir keinen Flug. O.K. Wie geht es weiter? Zum Glück kann man ein neues Ticket kaufen - Kreditkarte auf den Tisch und 2x Singapur nach Yogyakarta. Gott sei Dank waren wir ohne Frühstück sehr früh am Morgen am Flughafen gewesen und hatten genug Zeit um noch alles Notwendige zu organisieren. Wir haben auch gleich den Rückflug von Bali nach Singapur bestätigen lassen bzw. gekauft.
Ich bin nun in Indonesien, auf der Insel Java, in der Stadt Yogyakarta - hier genannt Jogya. Wir wurden wie versprochen von unserem Hotel Manohara mit dem Auto abgeholt und ca. 50 km weiter in die Tempelanlage Borobudur gebracht. Die Hotelanlage ist sehr gepflegt und direkt neben dem größten buddhistischen Denkmal Indonesiens. Es ist schon späterer Nachmittag und Robert und ich machen uns gleich mit unserer Fotoausrüstung auf zum Tempel. Es ist einfach beeindruckend. Es ist eine 9stoeckige Stufenpyramide, mit quadratischem Grundriss, die 3 letzten Terrassen sind im Grundriss rund und haben 72 durchbrochene kleine Stupas in denen in jeder ein Buddha sitzt, die Hauptstupa ist 11 m im Durchmesser und beherbergt im Inneren 2 kleine Kammern, sie enthalten das Nichts und die totale Leere = das Nirvana. Eine Besichtigung war nicht möglich, es ist auch nicht denkbar das NICHTS zu sehen, oder?
Leider hat sich die Sonne hinter den Wolken versteckt - aber ein guter Fotograf wartet bis die Sonne doch noch kommt. Sie ist gekommen und hat den Tempel in ein schönes Abendlicht gelegt. Die Menschen hier sind sehr nett und auch lustig. Es kamen sehr viele Leute auf mich zu und wollten ein Foto mit mir. Ich fühlte mich wie ein Filmstar, zum Glück habe ich das Fotolachen schon lange genug vor dem Spiegel geübt damit auf jedem Foto das perfekte Lachen von mir zu sehen ist. Wenn ich Robert in der Anlage verloren hatte, war er leicht zu finden meistens war er umgeben von ein paar laut und schrill lachenden Mädchen, die sich mit ihm vor der Kamera tummelten. Er hatte seinen Spaß und wahrscheinlich die Asiatinnen auch mit ihm.
Kurz zum Wetter: es war bis dato sehr oft bewölkt und es regnet täglich ein wenig, stört aber nicht, es ist heiß und schwül.
In Singapur und auch hier haben alle Katzen keinen Schwanz. Warum? Katzenschwanzsuppe vielleicht?
Ich bin nun in Indonesien, auf der Insel Java, in der Stadt Yogyakarta - hier genannt Jogya. Wir wurden wie versprochen von unserem Hotel Manohara mit dem Auto abgeholt und ca. 50 km weiter in die Tempelanlage Borobudur gebracht. Die Hotelanlage ist sehr gepflegt und direkt neben dem größten buddhistischen Denkmal Indonesiens. Es ist schon späterer Nachmittag und Robert und ich machen uns gleich mit unserer Fotoausrüstung auf zum Tempel. Es ist einfach beeindruckend. Es ist eine 9stoeckige Stufenpyramide, mit quadratischem Grundriss, die 3 letzten Terrassen sind im Grundriss rund und haben 72 durchbrochene kleine Stupas in denen in jeder ein Buddha sitzt, die Hauptstupa ist 11 m im Durchmesser und beherbergt im Inneren 2 kleine Kammern, sie enthalten das Nichts und die totale Leere = das Nirvana. Eine Besichtigung war nicht möglich, es ist auch nicht denkbar das NICHTS zu sehen, oder?
Leider hat sich die Sonne hinter den Wolken versteckt - aber ein guter Fotograf wartet bis die Sonne doch noch kommt. Sie ist gekommen und hat den Tempel in ein schönes Abendlicht gelegt. Die Menschen hier sind sehr nett und auch lustig. Es kamen sehr viele Leute auf mich zu und wollten ein Foto mit mir. Ich fühlte mich wie ein Filmstar, zum Glück habe ich das Fotolachen schon lange genug vor dem Spiegel geübt damit auf jedem Foto das perfekte Lachen von mir zu sehen ist. Wenn ich Robert in der Anlage verloren hatte, war er leicht zu finden meistens war er umgeben von ein paar laut und schrill lachenden Mädchen, die sich mit ihm vor der Kamera tummelten. Er hatte seinen Spaß und wahrscheinlich die Asiatinnen auch mit ihm.
Kurz zum Wetter: es war bis dato sehr oft bewölkt und es regnet täglich ein wenig, stört aber nicht, es ist heiß und schwül.
In Singapur und auch hier haben alle Katzen keinen Schwanz. Warum? Katzenschwanzsuppe vielleicht?
Sonntag, 6. Dezember 2009
Spaziergang durch Singapur
Singapur ist lebendig, sauber, modern, diszipliniert und leise. Ich kenne keine Stadt in dieser Größe, die so leise ist. Man hört kein Hupen, keine Sirenen von Einsatzfahrzeugen, kein Schreien, kein ständiger Baustellenlärm, ... hier gibt es einen normalen Lärmpegel. Angenehm. Sehr angenehm.
Die Menschen hier sind Chinesen, Inder und Malaien, die meisten sind sehr freundlich, hilfsbereit und haben für eine Europäerin immer ein Lächeln auf den Lippen, dass ich natürlich mit meinem schönsten (Foto-)Lächeln zurück schenke.
Die Sprache ist Englisch plus Malaiisch oder Hochchinesisch oder Tamil.
Heute bin ich durch Chinatown gewandert, habe mir den Tempel für Buddha Reliquien, die Jamae Moschee und den hinduistischen Sri Mariamman Tempel (leider durch Renovierungsarbeiten verhüllt) angesehen.
Anschließend habe ich noch das Wahrzeichen von Singapur besucht, das Merlion, ein wasserspuckender Fisch mit Löwenkopf.
Jetzt aber zurück zur Unterkunft, eine Dusche, ins Internet und wieder tanzen, tanzen, tanzen. Der Tanzabend gestern war mit Live-Band aus Kolumbien und Robert als ausgezeichneter Tanzpartner einfach eine Freude.
Die Menschen hier sind Chinesen, Inder und Malaien, die meisten sind sehr freundlich, hilfsbereit und haben für eine Europäerin immer ein Lächeln auf den Lippen, dass ich natürlich mit meinem schönsten (Foto-)Lächeln zurück schenke.
Die Sprache ist Englisch plus Malaiisch oder Hochchinesisch oder Tamil.
Heute bin ich durch Chinatown gewandert, habe mir den Tempel für Buddha Reliquien, die Jamae Moschee und den hinduistischen Sri Mariamman Tempel (leider durch Renovierungsarbeiten verhüllt) angesehen.
Anschließend habe ich noch das Wahrzeichen von Singapur besucht, das Merlion, ein wasserspuckender Fisch mit Löwenkopf.
Jetzt aber zurück zur Unterkunft, eine Dusche, ins Internet und wieder tanzen, tanzen, tanzen. Der Tanzabend gestern war mit Live-Band aus Kolumbien und Robert als ausgezeichneter Tanzpartner einfach eine Freude.
Samstag, 5. Dezember 2009
Angekommen in Singapur
Ich bin mit 2 Stunden Verspätung von Wien weggeflogen und in Instanbul 23.20 Uhr Ortszeit angekommen, der Anschlussflug nach Singapur ging um 23.30 Uhr = laufen denn der letzte Aufruf des Fluges TK 0066 wurde am Monitor schon angezeigt. Uffff Gate-Wechsel geschafft. Leider mußte ich dann im Flugzeug noch ca. 1 Stunde warten bis gestartet wurde. Mein Platz B19 war neben einem jungen netten Mann den ich Erzengel Gabriel nannte - er sah ganz einfach so rein und unschuldig aus. Das Flugpersnal war der Meinung wir gehören zusammen, denn all die ausgeteilten Dinge (Waschsachen, Wasser, ...) wurde mir automatisch 2x in die Hand gedrückt - während er schlief. Ich kümmere mich doch immer gerne um meine Mitmenschen.
In Singapur angekommen, die Passkontrolle erledigt und das Gepäck - erstaunlicherweise, da ich doch am letzten Abdrücker gekommen bin - am Laufband entdeckt. Wo ist der Exit und wo ist mein Robert? Ersteres habe ich gefunden, leider kein Robert da. Traurig und entnervt von der langen Reise gehe ich in de Ankunftshalle auf und ab. Ahhhhh da ist der Robert, er stand am richtigen Ausgang und wir haben uns nicht gesehen - war er vielelicht zwischenzeitlich etwas essen? Egal, er ist da und ich kann ihn umarmen und drücken. Ich fremdle ein wenig - wie immer - und Robert bemerkt es auch gleich.
Mit der S-Bahn zur Unterkunft - sehr nette Wohnung, geführt als Wohngemeinschaft -, duschen, plaudern, ..., Hillinger Zweigelt trinken und tanzen gehen. Die Reise kann beginnen.
In Singapur angekommen, die Passkontrolle erledigt und das Gepäck - erstaunlicherweise, da ich doch am letzten Abdrücker gekommen bin - am Laufband entdeckt. Wo ist der Exit und wo ist mein Robert? Ersteres habe ich gefunden, leider kein Robert da. Traurig und entnervt von der langen Reise gehe ich in de Ankunftshalle auf und ab. Ahhhhh da ist der Robert, er stand am richtigen Ausgang und wir haben uns nicht gesehen - war er vielelicht zwischenzeitlich etwas essen? Egal, er ist da und ich kann ihn umarmen und drücken. Ich fremdle ein wenig - wie immer - und Robert bemerkt es auch gleich.
Mit der S-Bahn zur Unterkunft - sehr nette Wohnung, geführt als Wohngemeinschaft -, duschen, plaudern, ..., Hillinger Zweigelt trinken und tanzen gehen. Die Reise kann beginnen.
Freitag, 4. Dezember 2009
Jetzt gehts los ...
Heute ist es soweit. Ich werde in wenigen Stunden im Flugzeug sitzen und nach Istanbul fliegen um dort das Flugzeug zu wechseln und nach Singapur weiter zufliegen. Ob ich aufgeregt bin? Ja, ich könnte hysterisch werden, aber da ich ein großes Mädchen bin, werde ich die Anreise sicherlich auch ganz alleine schaffen. Es schaffen solche Reisen so viele andere Mitbewohner dieses Planeten und ich bin keine dumme Person.
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