Mittwoch, 9. Dezember 2009

Java - Jogya - Kraton und Prambanan

Nach dem Frühstück begann ich den Tag mit lesen sowohl den Reiseführer als auch ein Buch „Reise nach Bali – Kulturkompass im Handgebäck“.

Über ein paar Infos im Reiseführer war ich überrascht wie z.B. dass sich hier viele Länder um die Dominanz des Gewürzhandels stritten zuerst die Portugiesen (1511) und dann die Holländer (1799), die auch hier eine Kolonie gründeten, zur Zeit Napoleons (1811 – 1815) waren es die Briten und nach dem Wiener Kongress wieder die Holländer und 1949 nach weiteren Unruhen und verschiedenen Kriegen kam dann die Unabhängigkeit.


Auf Java gibt es 5 Sprachen. Javanisch in Zentral- und Ostjava (Unterrichtssprache), Sundanesisch in Westjava, Madulesisch auf den Inseln im Norden von Ostjava, Malaiisch und Balinesisch. Bedeutung erlangten auch noch 4 weitere Sprachen, wie Arabisch, Holländisch, Portugiesisch und nun hat Englisch die Hauptrolle als Fremdsprache übernommen. Was man auf so einer Reise alles lernt.

Vormittags waren wir mit einem Radtaxi beim Kraton. Ich habe noch nie einen so schmucklosen, farblosen und langweiligen Sultanspalast gesehen. Kaum zu glauben, ich wollte gar nicht fotografieren.

Schnell zurück zum Hotel und noch einmal in den Pool springen bevor uns wieder ein Taxi abholt und Robert und mich zum größten indonesischen Hindutempel Candi Prambanan (dort war gestern auch der Tanz) bringt. Ich war ein wenig enttäuscht, weil sehr viel restauriert wird und somit die Tempel noch nicht zusammengesetzt (großer Steinerhaufen) oder verhüllt waren. Na ja, kann man nichts machen. Das Areal ist riesig groß und der Spaziergang mit trotzdem vielen Fotostopps dauerte 3 Stunden.

Danach hatte ich supergroßen Hunger und bestellte mir bei einem Standl ein Mie Goreng, mei war des guat.


Im Hotel angekommen noch ein kleines Telefonat mit meiner Mama, Blog schreiben, ins Pool springen und lesen.


Ich habe etwas sehr interessantes in Erfahrung gebracht zum Thema abgehackte Katzenschwänze. Also, das ist hier so, dem Kater wird der Schanz abgehackt, damit der nicht so aggressiv ist. Achtung, brav sein Jungs, sonst könnte man diese Therapiemöglichkeit auch bei uns in Europa einführen.

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