Samstag, 12. Dezember 2009

Java - Sonnenaufgang am Mt. Bromo und Weiterfahrt nach Bali

Man glaubt es kaum, ich werde um 3.30 Uhr geweckt denn um 4.00 Uhr ist Abfahrt mit dem Jeep zum Mt. Penan Jakan (2.770 m). Es hat 4°C – brrrrrrrrrr – warm anziehen.

Sechs im Jeep meinten sie seien die einzigen, die den Sonnenaufgang fotografieren wollen. Weit gefehlt. Ich glaube es fuhren 45 Jeeps und auch kleiner Busse zum Aussichtspunkt. Na super. Helle Aufregung bei ca. 387 Touristen. Die Sonne geht auf. Klick, klick, klick hört man es auf allen Ecken und Enden. Auch ich habe das ultimative Foto geklickt. Robert verloren und wieder gefunden auch das Kennzeichen vom Jeep habe ich mir gemerkt, denn sonst hätte ich das Auto nicht mehr gefunden. Weiter zum Mt. Bromo (2.327 m).
Vom Parkplatz bis zu den Aufstiegsstufen ist es ein weiter und sandiger Weg, also wurden zwei kleine Pferde gemietet um den Weg nicht selbst laufen zu müssen. Da Robert 15 kg abgenommen hat – hahahahahahaaaa - war das Pferdchen sehr erfreut ein Fliegengewicht am Rücken zu haben dafür ist meinem Tier die Luft ausgegangen als ich mein volles Gewicht auf seinen Rücken schwang. Wärst halt als was anderes auf die Welt gekommen, kannst ja im nächsten Leben etwas anderes werden.
Bei den Stufen – die zum Krater hinaufführen – angelangt, eine Maske aufsetzten und los, sind doch bloß 200 Treppen. Die Masken haben wir gebraucht, weil wir unterrichtet wurden, die freien Schwefeldämpfe seien giftig und ungesund. Oben am Krater angelangt, sieht man ein Loch mit weißem und stinkendem Wolkengebilde, da kann man nur sagen „jedes Land hat so seine Besonderheiten“.
Ich habe nun aber wirklich Hunger, also zurück zum Jeep und ab ins Hotel zum Frühstück.

Um 09.30 Uhr fuhr der Bus wieder nach Probolinggo, wieder Wechsel des Busses und weiter mit einem Fährenstopp nach Bali. Es ist nicht zu glauben die Fahrt bis Ubud dauerte alles in allem bis 21.30 Uhr. Ich bin nun insgesamt 2 Tage im Bus gesessen, ich kann nicht mehr sitzen, ich will nicht mehr sitzen, ich hasse sitzen. Ich will weinen. Ich weine. Ich habe geweint. Ich bin völlig fertig.

Unsere Unterkunft in Ubud war nur über einen schmalen Pfad – es war stockdunkel – über Reisfelder zu erreichen, es war sehr freundlich, dass uns das Hotelpersonal am Eingang erwartete und das Gepäck abnahm. Ich wäre sicherlich mit meinem ganzen Gepäck ins Reisfeld geplumpst. Hier war der große Trost zu finden: Das Hotel Nick’s Hidden Cottage hat einen Pool und ein wirklich einladendes und großes Zimmer für mich und Robert. Schwimmen ist schöner als sitzen und anschließend duschen und ins Bett. Gute Nacht. In meinem Nachtgebet schwöre ich mir, dass ich nie mehr wieder 2 Tage Busfahrt auf mich nehmen werde. Amen.

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