Ich will keinen Candi, keine Pura, keinen View oder sonst etwas Ähnliches sehen. Ich will shoppen. Schmuddy bringt Robert und mich zur Hauptstraße und von dort aus gehen wir zu Fuß auf den Markt. Das Angebot erschlägt mich fast, Sarongs, T-Shirts, Holzschnitzereien, Schüsseln, Gewürze, Obst und vieles, vieles mehr.
Gestern habe ich beim Candi Gunung Kawi eine hockende männliche Holzfigur gesehen, die ich gern mein eigen nennen wollte. Robert war zu erschöpft um zu handeln und mir zu helfen und dann wollte die Verkäuferin kein Geschäft mehr machen und die Verhandlungen wurden abgebrochen und ich hatte keinen Holzmann. Ich war traurig und Robert bekam ein schlechtes Gewissen und versprach mir am nächsten Tag – also heute – in Ubud Ausschau auf diese Figur zu halten.
Heute am Markt haben wir diese Figur in diesem Stil wieder gesehen aber die Frau wollte 250.000,-- Rupien (17,70 €) haben. Robert trat in Verhandlungen. 100.000,-- (7,-- €) der „letzt good preis“ von der Standlerin, für Robert noch immer zu teuer somit kein Ergebnis und ich musste wieder ohne Figur abtanzen.
Es wurden aber trotzdem viele andere Dinge eingekauft für Robert aber auch Geschenke. Na gut. Jetzt noch einen Bali Kaffee im Lotus-Café (teuer) – was kostet die Welt.
Es führt eine Straße von Ubud Richtung Norden und hier sind die Holzschnitzer zu hause. Nachdem wir 7 Geschäfte abgelaufen sind, haben wir eine ähnliche Holzmann-Figur gefunden, die aber wie eine Kugel zusammengerollt ist, von dieser Art gab es oft welche zu sehen, aber nicht die die ich wollte. Ich habe sie trotzdem gekauft 20.000,-- Rupien (1,40 €). Was man hat bleibt einem. Was für Handelsspannen gibt es hier? Ich habe nicht mehr gehandelt denn was soll ich bei diesem Preis handeln.
Nach weiteren 9 Schnitzereiwerkstätten war es soweit – das gewünschte Styling des Holzmannes hat Robert aufgetrieben etwas größer als ich wollte. Sie wurde gekauft auch um 20.000,-- Rupien (1,40 €) ohne handeln. Die Verkäuferin zeigte mir dann doch noch den hockenden Holzmann in einer etwas kleineren Größe. Ich tauschte, auch ohne handeln.
Super ich habe 2 schöne Holzfiguren und große Freude zeigt sich auf meinem Gesicht. Robert war erledigt, sehr geduldig und froh, dass ich froh war.
Mittagessen in Ubud, hier wurde alles was bei dem Kauf der Figuren gespart wurde verfressen. Mahlzeit. Gut war es.
Auf zur eigentlichen Tour nach Kuta in den Süden. Ewig langes Autofahren weil Schmuddy sich in Denpasar verfahren hat. Ich verzeihe ihm bei dem Verkehr und dieser schlechten Beschilderung war das kein Wunder.
Wenn ich in Kuta einen 3wöchigen Badeurlaub buche und keine Wellensurferin bin, dann bin ich falsch. Kuta besteht aus vielen, vielen, vielen Geschäften, Restaurants, Bars und Ressorts, der Strand ist schön aber von vielen lästigen Kleinhändlern durchwandert. Man gewöhnt sich sicher daran ständig angequatscht zu werden. Das Meer ist extrem wellig und es soll auch viele Strömungen geben.
Sonnenuntergang ansehen – romantisch sein – nein – fotografieren wie die Irren.
In Seminyak (bei Kuta) haben wir 2 Salsalokale gefunden und ich habe mir je 1 Cocktail gegönnt und einige Tänze mit Robert. Zwischendurch war Robert auch mal schnell beim Friseur, denn seine Haare waren schon wie der Dschungel hier – so rasch gewachsen.
Schmuddy bringt mich nun nach hause – mit einem Umweg – bin ich schon gewöhnt – Weckdienst in Hotel ordern – Pool – packen – sehr müde – schlafen und von Schmuddy träumen war es doch heute der letzte Tag mit ihm.
Stand der Frau in Bali:
Balinesische Frauen genießen relative Gleichheit. Frauen können Eigentum und die Finanzen der Familie verwalten sowie religiöse und politische Macht ausüben und haben ihren eigenen Weg gefunden Geld zu verdienen, z.B. Warung.
Polygamie war und ist noch weit verbreitet, d.h. so viele Frauen, wie man würdig unterhalten kann.
Die Moralvorstellungen sehen so aus: sowohl Frauen als auch Männer sollten den Körper, einschließlich der Oberarme und der Beine oberhalb des Knies bedecken. Aber wenn man durch das Land fährt sieht man überall komplett nackte Menschen, die sich im Fluss oder in Wasserbecken waschen, oft neben der Straße. Soviel dazu …
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